Fachfragen zum Thema Ätherische Öle


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Eintrag Nr. 137 von 491:

Hallo!
Danke für die rasche Antwort.
Heute habe ich einen neuen Versuch mit 2,5kg getrockneten Gewürznelken unternommen, da lt. Literatur damit Ausbeuten von 15-20% möglich sein sollen. Leider war wieder kein Ölfilm zu sehen - weder auf dem Hydrolat noch, wie erwartet bei Nelkenöl, am Grund des Gefäßes.
Hier noch mal mein Aufbau im Detail:
In einen Edelstahltopf (25cm x 20cm) aus einem Entsafter mit Löchern (3mm Durchmesser) gab ich die 2,5kg zerkleinertn Nelken (Korngröße 4-8mm). Dieser stand im einem Kessel mit 4-6 Liter Wasser (40cm Durchmesser, 60 cm Höhe) ca. 10cm von Boden entfernt (gerade 3cm über dem Wasserspiegel).
An dem Rohr (28mm Durchmesser; 1,5m Länge ; 45°) vom Kessel zum Kühler (Tellerkühler, senkrecht) habe ich vorerst nichts verändert, da dies ein größerer tech. Aufwand wäre (Kaltlöten etc,.)
Das Hydrolat (insgesamt 4 Liter) lief ca. 1,5-2 Stunden etwa in der Stärke eines dicken Fadens und vollkommen kalt in den Auffangbehälter.
Die Nelken verströmten nach öffnen des heissen Kessels einen intensiven, stechenden Geruch und hatten auch an Volumen zugenommen.
Das Problem ist aber nach wie vor, dass sich das ätherische Öl scheinbar mit dem dest. Wasser mischt (das Hydrlat ist leicht gefärbt) aber nicht absetzt (Nelkenöl) bzw. oben aufschwimmt.
(zumindest nicht nach 5 Stunden)
Das empfohlene mehrmalige Mischen und anschießende Trennen mit Jojobalöl hat relativ gut funktiert. Dennoch möchte ich ja "reines" ätherisches Öl gewinnen und nicht mit "fettem" Öl mischen müssen.
Welche(n) Paramter müsste ich ihrer Meinung nach am ehesten dafür ändern?


Stefan, Steiermark
30.Apr.2005 14:40:00


    Sie müssen die Anlage ändern, durch das 1,5m lange Rohr und zusätzlich einen Tellerkühler "verlieren" Sie das Öl, d.h. es bleibt im Kühler und in der Anlage hängen. Insbesondere ein Tellerkühler ist für diesen Zweck sehr ungeeignet. Für 2,5 kg Nelken genügen 2-3 Liter Wasser. Je mehr Wasser, detso geringer die Ausbeute. Das Öl setzt sich nicht ab, da im Destillat einfach zu wenig davon herauskommt, eine Färbung des Hydrolates ist normal.

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Design und Implementierung:
Helge Schmickl