Fachfragen zum Thema Ätherische Öle


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    Eintrag Nr. 106:

    Zunächst einmal: Gratulation! Eine sehr gute Webside auf diesem Gebiet!
    Meine Frage lautet wie folgt: Ich las schon des öfteren von natürlichen Giften "DROGEN" bei den Fachfragen. Was mich nun sehr interessieren würde ist, wie wirken diese Gifte, und welche? Dies ist doch auch alles legal nehme ich stark an? Muss dazu sagen das ich noch ein Anfänger auf dem Bereich der ölgewinnung bin. Danke schon im vorraus für ihre fachliche Antwort.
    Mfg Kornelius.


    Kornelius H., Österreich
    14.Nov.2004 00:03:38


      Danke!
      Ja, das ist legal. Das Wort Droge hat in diesem Zusammenhang nichts mit einer berauschenden (illegalen) Droge zu tun, es wird vielmehr in der Pharmazie jede Pflanze mit Wirkstoffen Droge genannt. So ist z.B. Oregano, Majoran usw. auch eine Droge.
      Ätherische Öle sind hochkonzentriert und daher auch immer Gifte. Wirkungsvolle Substanzen mit Heilwirkung haben bei Überdosierung auch immer eine Giftwirkung, dessen sollte man sich bewußt sein. Geben Sie zum Beispiel ein paar Tropfen Pfefferminzöl auf ein Kunststofftischtuch, so wird sich dieses richtig aufblähen. Pfefferminzöl mit Trägeröl (fettes Öl, z.B. Mandelöl o.ä.) verdünnt ist jedoch ein hervorragendes Massageöl. So hat jedes Öl in Abhängigkeit von der Konzentration eine andere Wirkung.

    Eintrag Nr. 105:

    hallo und lieben dank für die antwort.
    sorry, das ich das so negativ übergebracht habe, war nicht meine absicht :-( hatte es auch nur so auf einer anderen webseite gelesen.
    ich muß in dieser hinsicht noch sehr viel lernen.
    könnten sie mir denn trotzdem sagen, wie ich (die noch nicht ihre ätherischen öle selbst herstellt) dieses hydrolat herbekommen könnte?
    also nur wasser, mit ein paar tropfen ätherisches öl in 90% alkohol wäre dann falsch?
    lieben gruß ilona
    ps. ihre seite ist übrigens sehr sehr interessant und informativ,meine hochachtung.


    ilona, Niedersachsen
    02.Nov.2004 15:58:12


      Hydrolat ist nichts anderes als Wasser mit ätherischem Öl, d.h. man kann einfach destilliertes Wasser nehmen und das Öl zutropfen. Man erhält dann annähernd ein Hydrolat. Warum nur annähernd? Bei der Destillation sammeln sich im Hydrolat die Ölanteile, die in Wasser besser löslich sind, gibt man aber das Öl direkt in das Hydrolat, so hat dieses dann natürlich eine etwas andere Zusammensetzung. Alkohol hat man im Hydrolat keinen, außer man gibt Alkohol zu, um die Haltbarkeit zu erhöhen. "Normales" Hydrolat ist ca. 3 Monate haltbar.
      Danke für das Lob.
      ;-)

    Eintrag Nr. 104:

    hallo,
    ich besuche jetzt (stillschweigend) ;-) seit längeren ihr forum :-)
    bin auch am experimentieren was die eigenherstellung von parfüm mit ätherischen ölen angeht. mit jojobaöl habe ich es schon hinbekommen *freu* habe mich auch an ihren vorschlag gehalten, kopf/herz und fußnote dabei zubeachten. da ich aber der meinung bin, dass der duft sehr schnell verflicht,wollte ich es jetzt doch auch einmal mit der erfrischenden variante (alkohol) testen.
    dabei bin ich auf ihren eintrag gestoßen wo sie schreiben:
    20ml 90% Alkohol mit 80 ml Hydrolat.
    hydrolat, ist damit gemeint 80% wasser wo ich dann schon meine ätherische öle einträufelt habe?
    oder was ist mit hydrolat gemeint.
    ist es nicht eigentlich eine art "abfall" von der destillation der ätherischen öle?
    sorry das ich da noch sehr unwissen drin bin, aber bis weilen kaufe ich mir noch die ätherischen öle aus dem reformhaus (apotheke)
    lieben dank schon einmal im voraus für ihre eventuellen antwort :-)
    lieben gruß
    ilona


    ilona, Niedersachsen
    01.Nov.2004 14:06:32


      Hydrolat ist der wäßrige Anteil nach der Destillation, obenauf schwimmt das ätherische Öl. Dies ist kein Abfall, Sie können das Hydrolat zu allen Produkten weiterverarbeiten, weil die Wirkstoffe bis zu einem gewissen Grad auch darin gelöst sind.

    Eintrag Nr. 103:

    HuHu!!! Könnt ihr mir die Kaltpressung von Orangen zu Orangenöl erklären???? Wäre wirklich recht freundlich......

    Ann-Kathrin, Olpe
    28.Okt.2004 11:55:08


      Die Orange mit einem Kartoffelschäler abschälen, dann die Schale z.B. mit einem Löffel über einem Teesieb auspressen. Auf diese Weise wird beim Öl auch ein gewisser Wasseranteil dabei sein, industriell wird das Öl-Wassergemisch nach der Pressung noch zentrifugiert.

    Eintrag Nr. 102:

    hallo. Kann mir vielleicht jemand ganz schnell sagen wie man einen Duft, egal welchen, ich brauch nur das Prinzip, destilliert?? Und was bedeutet der Begriff enfleurage? Ist ganz dringend. Liebe grüße, Lisa

    jo, niedersachsen
    25.Okt.2004 18:32:35


      Sie geben in die Destille Wasser, im Dampfraum legen Sie die Kräuter, z.B. Minze. Dann das Wasser aufkochen, der Dampf wird im Kühler wieder kondensiert und es tropft ein Wasser-Ölgemisch heraus, das sich danach sofort trennt. Bei der Enfleurage werden z.B. Rosenblüten in Fett eingelegt, das Fett entzieht den Pflanzen die Öle und das Fett kann dann später mit z.B. Alkohol weiterverarbeitet werden.

    Eintrag Nr. 101:

    Hallöle!
    Erstmal: Super HP !
    Nun meine Frage:
    Darf ich in Deutschland eine Destille mit 5-6 Liter Volumen herstellen und verkaufen, die ausschlieslich !!! und nur für die Herstellung von ätherischen Ölen und Destwasser bestimmt ist?
    Darf ich eine Destille verkaufen die keine Brennblase (Topf) hat?
    Kann ich denn dem Käufer so einen Topf schenken?
    Es gibt da fast nichts an Infomaterial. Will mich natürlich nicht strafbar machen, aber es muss doch einen Weg geben so eine Destille (und wenns ein Bausatz ist) zu verkaufen. Oder?
    Hat denn keiner einen Tip?
    Bin für jeden Tip dankbar!
    Viele Grüsse


    Jack, Deutschland
    20.Okt.2004 14:39:19


      Danke.
      In Deutschland dürfen Geräte, die zur Alkoholdestillation geeignet (!) sind (das sind nun mal "Öl"destillen) und deren Brennblase größer als 0,5 Liter ist, nur mit Genehmigung vom zuständigen Zollamt hergestellt werden. Auch wenn Sie den dazupassenden Topf weglassen, aber zugleich als Geschenk anbieten, wird sich daran nichts ändern. Informationen diesbezüglich bekommen Sie beim deutschen Hauptzollamt in Frankfurt.

    Eintrag Nr. 100:

    Hallo,
    erst einmal vielen Dank für die Antworten!
    Ich hoffe es ist in Ordnung wenn ich noch eine Frage habe. Kann ich nach der Destillation das Hydrolat "10 Tage" in hellen, statt in dunklen Flaschen stehen lassen? Ich könnte dann besser das Oel vom Hydrolat abziehen.(Bessere Sicht)
    Trennt sich das Oel vom Hydrolat besser im Kühlschrank?
    Gruß Andrea


    Andrea, Hessen
    20.Okt.2004 09:09:03


      Ja, bis zum Abziehen des Öles können Sie das Hydrolat schon in hellen Flaschen aufbewahren. Wenn Sie das Hydrolat in den Kühlschrank stellen, ändert sich leider nichts.

    Eintrag Nr. 99:

    Hallo,
    ich hatte noch eine Frage vergessen.
    Ich habe gehört das die Dauer der Destillation eine Rolle spielt. Das heißt verschiedene Kräuter werden verschieden lang destilliert. Stimmt das? Wenn ja, nach welchen Kriterien gehe ich dann vor?
    Grüße Andrea


    Andrea, Hessen
    19.Okt.2004 06:59:14


      Wenn Sie mit einer Kleinanlage arbeiten und die Pflanzen zerkleinern, dann spielt die Destillationsdauer keine Rolle. Industriell werden die Pflanzen meist nicht zerkleinert, d.h. hier kommt es dann auf die Destillationdauer an. Generell kommt das Öl immer sehr rasch, zu Beginn der Destillation. Bei härteren Substanzen wie z.B. Zimt, kommt der Hauptanteil an ätherischem Öl in der ersten und zweiten Flasche.

    Eintrag Nr. 98:

    Hallo,
    wenn ich ätherisches Oel nach dem destillieren vom Hydrolat abtrennen möchte,wie lange muß ich das Hydrolat mindestens stehen lassen um das Oel mit der größten Ausbeute abzutrennen und wie lange kann ich das Hydrolat maximal stehen lassen? ( Habe Angst daß das Hydrolat umkippt wenn es wochenlang steht)Soll es in dunklen oder hellen Glas stehen.
    Bei geringer Ausbeute an Oel kann ich das Hydrolat gleich nochmal zum destillieren verwenden, mit den gleichen Kräutern die vorher schon destilliert wurden oder wären beim zweiten Durchgang Frische besser.
    Vielen Dank und Grüße Andrea


    Andrea, Hessen
    18.Okt.2004 00:55:23


      Idealerweise sollte man die Flasche zumindest 10 Tage stehen lassen, und dann erst das Öl vom Hydrolat abziehen. Das Hydrolat kann man ca. 2-3 Monate aufbewahren, ohne dass es schlecht wird. Macht man aus dem Hydrolat eine ca. 10%vol alkoholische Lösung, dann kann es 1 Jahr aufbewahrt werden. Hydrolat sollte - wie das Öl selbst - immer in dunklen Flaschen, dunkel und kühl aufbewahrt werden.
      Beim zweiten Durchgang auf jeden Fall frische Kräuter verwenden, die von vorher schon schon "ausgelaugt".

    Eintrag Nr. 97:

    hi!
    gibt es eigentlich irgendeine substanz, die ich in die destille füllen und mal "durchlaufen" lassen kann, um sie zu reinigen - ähnlich, wie man die verkalkte kaffemaschine mit essigwasser wieder hinkriegt?
    - ich hab auch schon an schwefelsäure 1:10 verdünnt gedacht - da tunk ich die teile ein, und sie sind im nu strahlend sauber - weiß ich vom "gold+silber" schmieden (ich verwendete mehr das kupfer) - nur sind da meine bedenken, dass ich diese säure vielleicht - ebensowenig wie das kamillenöl z.b. - wieder restlos rausspülen kann, und dann reste davon in der destille bleiben, die wohl weit unsympathischer wären als die ölrestchen - was meinen die chemiker dazu?
    liebe grüsse!


    susanne, wien
    12.Okt.2004 18:00:03


      Verdünnte Schwefelsäure putzt die Anlage zwar blank, ist aber nicht das passende Lösemittel für die Öle. Besser wäre, mit Korn oder Wein einmal zu destillieren. Wird die Anlage mit Aceton durchgespült, geht wirklich alles weg, danach muß die Anlage aber gründlich (!!) mit Wasser (und Spülmittel) gewaschen werden.

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