Fachfragen zum Thema Ätherische Öle


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    Eintrag Nr. 170:

    Hallo!
    Ich bin per zufall auf dieser Internetseite gelandet, als ich auf der Suche nach einem rezept für Pfefferminzöl per Wasserdampfdestillation war. Da dies Teil meiner anstehenden Facharbeit im Fach Chemie ist, wüsste ich gerne, ob sie mir weiterhelfen können. ich wüsste gerne, welchen Teil der Pflanze ich benutze soll, wieviel, ob auch Pfefferminztee nutzbar ist und wie groß ungefähr die Ausbeute ist.
    Vielen Dank im vorraus, tolle seite im übrigen!!
    Max Gebhard


    Maxmilian Gebhard, NRW
    01.Feb.2006 18:52:19


      Bei der Pfefferminze werden die Blätter verwendet, auch getrocknete Blätter - wie für Tee - eignen sich für die Destillation. Die Ausbeute liegt bei ca. 1-2%.

    Eintrag Nr. 169:

    Die Industrie sucht nach Qualität-Neroli. Nach welchen Kriterien wird die Qualitäts des Öls gemessen? Spielt es eine Rolle, ob eins, zwei oer mehrere Tage nach der Ernte mit dem destillieren beginnt?
    Gruss


    Mauro, Basel
    19.Jan.2006 12:20:24


      Es geht um die Konzentration und Art der Inhaltsstoffe. Für die Qualität ist natürlich die rasche Verarbeitung entscheidend, weiters die Behandlung der Pflanzen (Spritzmittel, biologischer Anbau, ...), der Erntezeitpunkt, die Destillationsdauer, die Wassermenge während der Destillation, ...

    Eintrag Nr. 168:

    Ich habe in mehreren Beiträgen gelesen, dass das Pfefferminz Destillat giftig sei. Meine Frage währe: Wenn ich nun 1 bis 2 Tropfen des Öls in Wasserpfeifentabak mische, würde mich das dann umbringen, weil bei der Wasserpfeife werden ja gröstenteils ätherische Öle eingeatmet.
    MFG :-)


    achim, Baden Würtemberg
    25.Dez.2005 23:22:05


      Nein, das würde Sie nicht umbringen, eine höhere Dosis macht das Gift. Trotzdem ist bei der Einnahme ätherischer Öle Vorsicht geboten.

    Eintrag Nr. 167:

    Kann man Aloe Vera Öl (ätherisches) durch Destillation herstellen - oder bekommt man dann nur Aloe Vera Hydrolat - was ansich auch gut wäre - aber funktioniert das thermische Verfahren bei Aloe Vera ????
    Danke im voraus


    Gerd Juranek, Österreich
    14.Dez.2005 17:33:04


      Das Öl der Aloe Vera kann nicht durch Destillation gewonnen werden, nur durch Pressung.

    Eintrag Nr. 166:

    Hallo!
    Wir sind ein Pilotprojekt zur Gewinnung von ätherischem Öl von Schafgarbe (Achillea millefolium, Sorte Proa). Gibt es bestimmte Richtwerte für den Chamazulen, mit deren Hilfe man sagen kann, wie gut die Qualität von dem Öl ist?
    Besten Dank, und Gruß an alle!


    Tanya, Bulgarien
    01.Dez.2005 11:40:09


      Im ätherische Öl der Schafgarbe kann der Chamazulengehalt bis zu 50% betragen, bei welcher Unterart er jedoch welche Konzentration hat bzw. erreichen soll, ist mir leider nicht bekannt.

    Eintrag Nr. 165:

    Hallo,
    ich würde gern aus gewissen Harzen ätherische Öle gewinnen. Aus Ihrem Buch habe ich erfahren, dass sich dafür nur das Resinoid-Verfahren eignet. Meine Frage: Wieviel Teile Ethanol brauch ich für 1 Teil Harz? Und: Gehen beim anschließenden Verdampfen des Alkohols nicht auch die ätherischen Öle verloren und wie merke ich, ob ich das gesamte Ethanol verdampft habe?
    Vielen Dank


    Hendrik, Sachsen
    03.Nov.2005 20:30:04


      Sie benötigen ca. die dreifache Menge Ethanol als Harz. Ja, beim Verdampfen werden die Öle zerstört, daher findet die Verdampfung immer unter Vakkum statt, bis sich das Volumen nicht mehr ändert. Für kleine Mengen eignet sich dafür ein Rotavapor am besten. Ein geringer Anteil an Ethanol bleibt immer zurück.

    Eintrag Nr. 164:

    Es gibt hier in British Columbia große Mengen an Zedernholzabfällen (Western Red Cedar) aus der holzverarbeitenden Industrie. Die ätherischen Öle des Zedernholzes helfen u.a. Motten aus Schränken herauszuhalten.
    Ich suche jetzt nach einer Möglichkeit diese Öle zunächst in der Garage/Küche, bei Erfolg kommerziell zu extrahieren.
    Welche Verfahren kommen dabei in Frage? Können Sie mich auf einen Hersteller kommerzieller Destillen verweisen?
    Besten Dank!


    Cornelius Suchy, British Columbia, Kanada
    29.Okt.2005 17:09:28


      Die gut zerkleinerten dünnen Äste und Nadeln mittels Wasserdampf destillieren. Dazu eignet sich am besten die Anlage "Leonardo", siehe Produktliste. Eine ausführliche und für Laien leicht verständliche Erklärung dieses Verfahrens finden Sie im Buch "ätherische Öle selbst herstellen".

    Eintrag Nr. 163:

    Hallo,
    danke für die Beantwortung meiner Fragen!
    Eines, die Blätter von Pflanzen, haben Sie leider nicht erklärt. Wie sieht es damit aus? Soll/kann ich sie getrocknet oder frisch destillieren?
    Und... welches fette Öl ist am besten zum "Ausschütteln" geeignet?
    Nochmals DANKE im voraus.
    Grüsse aus dem Münsterland


    Anja, Münsterland
    22.Okt.2005 13:30:50


      Damit habe ich eigentlich die "normalen" Küchenkräuter gemeint (siehe Eintrag Nr. 161). Also bei Blättern ist in der Regel beides, frisch und getrocknet, möglich.
      Das ist egal, dazu eigent sich jedes Öl, also Jojoba, Mandel, Maiskeim usw.

    Eintrag Nr. 162:

    Hallo,
    bin ein Neuling auf dem Gebiet Duft/Ölgewinnung. Vielleicht können Sie mir meine Frage beantworten? Ich habe mir vor geraumer Zeit zwei Blöcke Lindenholz zum Schnitzen gekauft, die inzwischen gut abgelagert und trocken sind und einen unglaublich würzig-holzigen Duft verströmen. Man kann diesen Geruch auch an alten Schnitzaltären riechen. wenn man nahe genug herankommt. Gibt es eine Möglichkeit diesen Geruch zu extrahieren?
    Liebe Grüße aus Weinsberg,
    Martin Schmidt


    Schmidt Martin, Deutschland-Region Stuttgart
    20.Okt.2005 11:27:11


      Nein, leider nicht auf einfachem Weg wie z.B. der Wasserdampfdestillation. Daher wird in der Parfümindustrie dieser Duft auch synthetisch hergestellt.
      Aber natürlich könnten Sie z.B. ca. 1 kg dieses Holzes so fein wie möglich aufreiben und dieses dann mit 1 Liter Wasser im Dampf destillieren. Das Ergebnis ist dann ein Hydrolat mit diesem Duft (dies funktionert z.B. wunderbar mit Sandelholz). Aber Öl wird sich leider keines abscheiden.

    Eintrag Nr. 161:

    Hallo,
    ich habe diverse Bücher, teilweise Fachliteratur, über Ätherische Öle. Auch Ihr Buch habe ich mir kürzlich gekauft! Übrigens, super beschrieben, alles sehr gut erklärt, toll - Kompliment - auch für absolute Laien wie ich einer bin! Nun habe ich jedoch eine Frage zur Verwendung der Kräuter:
    SIE schreiben, daß man genau so gut auch getrocknete Kräuter nehmen kann. In einem anderen Buch habe ich nun gelesen, daß man frische Kräuter verwenden soll, bis auf einige wenige Ausnahmen. Ich bin nun ein bisschen konfus was diese Aussagen betrifft! Nehme ich nun getrocknete oder frische Kräuter ??? Ober ist bei frischen Kräutern "nur" die Ausbeute höher und es paßt weniger in das Dest.Gerät ??
    Noch eine Frage: Wenn ich die Hydrolate evtl. mehrmals destilliere werden diese dann intensiver in Duft und Wirkung? Sozusagen ein KONZENTRAT ? Kann ich nach Gewinnung des Hydrolates dieses erneut mit zusätzlichem Wasser im Kessel auffüllen und mit neuen Kräutern destillieren ??
    Allgemeine Frage: Wieviel ätherisches Öl ist in einem Hydrolat enthalten (Cirka-Angabe) ?? Auch hier gehen die Meinungen auseinander...
    Für die Beantwortung bin ich Ihnen sehr dankbar.
    Viele Grüsse aus dem netten Münsterland


    Anja, Münsterland
    17.Okt.2005 15:40:08


      Danke!
      :-)
      Ob frisch oder getrocknet oder beides hängt immer von der jeweiligen Pflanze ab, am besten einfach ausprobieren. Daumenregel:
      "normale" Küchenkräuter: frisch und getrocknet
      Samen, Wurzeln, Rinden: getrocknet
      Beeren (z.B. Wacholder): frisch und getrocknet
      Blüten, Blumen (Rosen, Geranien, Rosenmelisse usw.): frisch. Obwohl uns auch die Ölgewinnung aus getrockneten Geranien und Rosenmelissen gelungen ist.
      Hydrolat aufkonzentrieren: leider ist es im allgemeinen (Ausnahme z.B. Rosen) nicht sinnvoll Hydrolate ein zweites mal zu destillieren, weil dadurch die empfindlichen Ölbestandteile zerkocht werden. Bessere Methode: mit einem fetten Öl ausschütteln (ist im Buch beschrieben).
      Ölgehalt vom Hydrolat: auch dieser ist sehr stark von der jeweiligen Pflanze abhängig. In etwa zwischen 0,05 und 5 %. Ich weiß, dies ist ein Bereich von zwei Zehnerpotenzen...
      Leider lassen sich keine genaueren allgemeinen Angaben machen, weil das ätherische Öl jeder Pflanze aus komplett anderen chemischen Substanzen besteht, die auch komplett unterschiedliche Eigenschaften haben (Löslichkeit, Flüchtigkeit usw.)

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