Fachfragen zum Thema Ätherische Öle


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    Eintrag Nr. 196:

    Hallo, ich habe 500g klein geschittene Lorbeerblätter vom Destillieren als "Abfall", da es mir widerstrebt sie einfach wegzuwerfen, habe ich je ca. 30g in 95% Alk. und in Jojoba eingelegt, mal sehen! Doch was mach ich mit großen Rest? Hat jemand eine Idee/Rat für mich?
    Danke im voraus
    Helga


    helga, Wien
    29.Jun.2006 13:28:10


      Durch die Destillation ist ein Großteil der ätherischen Öl-Bestandteile bereits verflüchtigt, der Rest wird daher kein wirklich gutes Produkt mehr ergeben. Trotzdem ist Ihre Idee der Verwertung nicht schlecht, es würde sicher viele Leser freuen, wenn Sie das Ergebnis dieses Experimentes hier beschreiben würden.

    Eintrag Nr. 195:

    Hallo,
    ich möchte gerne Karottensamen destillieren. Wieviel Gramm muß ich verwenden um Oel zu bekommen? Muß ich die Samen zerkleinern? Wenn ja, reicht ein Küchenzerkleinerer oder muß ich mit dem Mörser arbeiten?
    Schon mal vielen Dank und viele Grüße Andrea


    Andrea, Hessen
    19.Jun.2006 13:31:41


      Die Samen mit dem Mörser oder einem ähnlichen Gerät anquetschen. Sie brauchen etwa 1 kg Samen.

    Eintrag Nr. 194:

    Hallo, stimmt es, dass Lavendelöl direkt nach der Destillation grasig riecht und erst mind. 1,5 bis 3 Jahre "reifen" muss bis es seinen typischen Duft bekommt?
    Vielen Dank im voraus!


    Claudia, Hamburg
    07.Jun.2006 19:22:17


      Stimmt, durch die Reifung wird das Öl schon noch besser, allerdings kommt bei Lavendel der grasige Geruch von den Blättern und Stängeln. Üblicherweise werden für Lavendelöl jedoch nur die Blüten verwendet, daher auch kein grasiger Geruch.
      Anm.: trotzdem verwenden wir selber das gesamte Kraut (mit Blätter, aber ohne dicke Stängel), allerdings nicht frisch, sondern ein paar Tage angetrocknet. Da ja nicht nur die Blüten ätherisches Öl enthalten. Nach ein paar Monaten Lagerung hat sich der "unreife" Geruch abgebaut, es ist nur noch der (sehr intensive) Lavendelduft zu bemerken.

    Eintrag Nr. 193:

    Hallo, ich habe eine Frage bezüglich der Enfleurage. Die meisten Verfahren werden ja so beschrieben, dass man frische Blüten zwischen Glasplatten legt, welche mit einem Trägerfett beschichtet sind. Und da kommt schon das Paradoxe, denn so logisch wie dass 1+2 so rund 3 ergibt, verstehe ich auch den logischen Ablauf der Enfleurage, nur macht mich der Vorgang stutzig, denn das klingt so als würde bei jedem Blütenaustausch- nach dem sie "verduftet" sind- immer Fett an den alten Blüten kleben bleiben und das sind doch Verluste.
    Gibt es da irgendwo eine genaue Beschreibung wie so ein Ablauf statt findet? Im Netz findet man zwar viel aber nicht eine genaue Beschreibung. Vielen Dank


    Sebastian, Thüringen
    27.Mai.2006 11:57:38


      Eine genaue Beschreibung inkl. Fotos "wie so ein Ablauf stattfindet" finden Sie im hier angeführten Buch.
      Wenn Sie es ausprobieren, so werden Sie sehen, daß kaum Fett auf der Blüte bleibt, das Fett löst das Öl auf und die Blüte ist nur noch ein lasches Blatt, das beinahe ohne Verluste getauscht werden kann.

    Eintrag Nr. 192:

    Ich hätte eine dringende frage bezüglich der Inhaltsstoffe von orangenschalenöl. Ich habe im rahmen meines Studiums mithilfe von überkritischem Kohlendioxid das Öl aus Orangenschalen extrahiert, und dieses dann mittels Gaschromatographie analysiert. Ich bräuchte dringend Vergleichswerte bezüglich der Inhaltsstoffe. Wissen Sie, wo ich genaue Daten bezüglich der quantitativen und qualitativen Zusammensetzung von Orangenschalenöl bekommen könnte? Bitte um rasche Beantwortung,bräuchte die Daten dringend.

    Philipp Pollheimer, Oberösterreich,Austria
    15.Mai.2006 11:26:33


      In den Universitätsbibliotheken für Chemie bzw. Biochemie werden Sie sicher fündig werden.

    Eintrag Nr. 191:

    Hallo Frau Malle, Herr Schmickl,
    danke nochmals, dass man hier wenn man Probleme bei der Destillation von Ölen hat hier Fachfragen stellen kann.
    Habe heute 1000g kleinst gehäckselte Fichtenzweige mit Nadel destilliert.
    Leider war die Ausbeute nur eine winzige Ölschicht beim ersten 200 ml Flaschengefäß. Die Menge ist so wenig, dass ich es kaum abziehen werde können.
    Nun mein Frage: Warum ist die Menge so klein. Laut Ihrem Buch müssten es 0,5-1% sein. Ich destilliere mit der Leonardo die bestens funktioniert. Habe Pfefferminze, Orange, Thuja, Zedern mit gutem Mengen destilliert.
    Habe vor zwei Wochen 2000g Latschen destilliert ebenfalls mit bescheidenen 2 ml Ölausbeute. Kann es sein, dass bei Fichten und auch Latschen oder generell Nadelhölzer der Mai doch noch etwas zu früh zum ernten ist?
    Habe auch probiert Maiwipferl zu destillieren, da kam nur gut duftendes Hydrolat kein Öl.
    Vielen Dank im Voraus für Ihre geschätzte Antwort.
    Mit freundlichem Gruß
    Karl


    Karl, Bayern
    13.Mai.2006 19:56:49


      Latschen sind um diese Jahreszeit mit Sicherheit zu früh, Juli oder August wäre besser. Bei Fichten sollte es auch jetzt schon klappen. Sie müssen die dünnen Ästchen ganz fein zerkleinern, zusammenschneiden genügt nicht, wir sprechen aus Erfahrung...
      Erst als wir die Äste so fein wie möglich gehäckselt haben, hat es auch mit der Ausbeute geklappt. Das Öl befindet sich vorallem in den dünnen Ästchen, daher haben Sie auch bei den Wipferln kaum Ausbeute.

    Eintrag Nr. 190:

    hallo... ich wollte gerne einmal wissen, da ich für meinen Bio-Chemie-Unterricht eine Mappe über Erhaltung ätherischer Öle anfertigen muss, wie genau man aus Eukalyptus man das ätherische Öl herstellet, we und wo man es verwendet...
    Ich hoffe auf eine Antwort! Danke


    nadine, Lippe
    26.Apr.2006 19:09:12


      Eukalyptusöl wird durch Wasserdampf-Destillation der Blätter dieses Baumes hergestellt. Details dazu finden Sie im Buch "Ätherische Öle selbst herstellen".

    Eintrag Nr. 189:

    Hallo!
    Ich wollte fragen, ob man ein Veilchenextrakt auch auf andere Weise als durch Enfleurage gewinnen kann. Es ist heuer vielleicht schon etwas zu spät dafür, weil man die Blüten ja regelmäßig auswechseln muss, die Veilchenzeit aber schon bald vorbei ist. Könnte man auch ein Mazerat in Öl ansetzen?
    Die Lösemittelextraktion erscheint mir sehr aufwendig, außerdem bin ich ein wenig skeptisch wegen der Rückstände.


    Tamara, Kärnten
    23.Apr.2006 21:22:20


      Sie können Veilchen auch mazerieren, dies ergibt aber kaum Veilchenöl. Außer Enfleurage kommt nur noch die Lösemittelextraktion in Frage, dies ist aber im Privatbereich nicht anzuraten.

    Eintrag Nr. 188:

    Hallo Frau Dr. Malle Herr Dr. Schmickl,
    habe Orangenschalen zuerst mit Bürstchen und Spülmittel,heißem Wasser gereinigt und dünn geschält. So bekam ich im Laufe der Zeit 846g dünn geschälte Orangenschalen zusammen. Ich hab Sie immer in kleinen Mengen tiefgefroren.
    Nach der Destillation war ich ein bisschen enttäuscht.
    Das Duftaroma vom Öl war nicht so intensiv als wenn man eine Orange abschält.
    Nun meine Frage: Kann es sein, dass die Temperatur der Wasserdampfdestillation (LEONARDO) bestimmte Aromen beeinträchtigt, oder ist die Qualität sprich auch Erntezeit nicht optimal gewesen ist. Die erzielte Ausbeute an Öl war 0,4% von 846g dünn geschälter Orangenschale. Auch nicht optimal, aber es war ja auch in der Zeit von Februar bis April.
    Vielen Dank im voraus für Ihre Antwort.

    Mit freundlichen Grüßen
    Karl


    Karl, Bayern
    21.Apr.2006 12:13:49


      Zitrusöle sind kaltgepreßt etwas spritziger, gelingen aber auch mittels Destillation ausgezeichnet. Ja, stimmt auch wir haben sehr große Unterschiede in der Ausbeute bemerkt. Die Ausbeute hängt aber vorallem von der Reife zur Ernte ab und wielange es gedauert hat, bis die Schalen bearbeitet wurden. Schalen zwischen Februar und April sind nach unserer Erfahrung nicht sehr Ölhaltig, besser wäre es Zitrusfrüchte im November, Dezember zu verwenden (das betrifft gekaufte Früchte).

    Eintrag Nr. 187:

    Ich möchte gerne in einem kleinen landwirtschaftlichen Nebenerwerb Öl selbst destillieren. Reicht dazu Ihre 7,8l-Destille aus, welche Pflanzenmenge kann mit einem Destillationsvorgang bearbeitet werden?
    Vielen Dank!
    Christoph


    Christoph Scheibert, Bundesrepublik Deutschland, Land Sachsen-Anhalt
    18.Apr.2006 16:58:07


      Sie können mit der Deluxe ca. 2 kg frisches Kraut oder 1-2 kg getrocknetes Kraut oder 2 kg Samen verarbeiten.

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