Fachfragen zum Thema Ätherische Öle


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    Eintrag Nr. 466:

    Hallo,
    ich habe mir vor kurzem Ihr Buch "Ätherische Öle selbst herstellen" zugelegt und war sehr angetan davon. Noch größer war meine Freude, als ich gesehen habe, dass Sie diese Seite betreiben, auf der Sie sogar Fragen beantworten! :-)
    Ich möchte mir eine in Deutschland legale 0,5 Destille zulegen. So wie ich das bisher verstanden habe, scheint das aber für ätherische Öle nicht sinnvoll zu sein, da die Ausbeute zu gering ist? (Ich wäre mit wenig Öl schon zufrieden, Hauptsache es funktioniert generell.)
    Haben Sie vielleicht dennoch Erfahrung damit und könnten mir sagen, wie lange die ungefähre Destillationsdauer bei 0,5 L wäre? Denn bei der geringen Wassermenge fürchte ich, ist die Destille schnell trocken.
    Ist es sinnvoll, die Destille mit bereits warmen oder gar heißem Wasser zu füllen, um Gas zu sparen, oder benötigt der Destillationsvorgang auch die "Anwärmphase" zum Einweichen der Drogen oder dem Lösen von Stoffen?
    Meine letzte Frage betrifft die Reinigung mit Aceton: Kann das aufgefangen und mehrere Male zum Reinigen der Kühlschlange verwendet werden? (Falls ja, erkennt man irgendwo dran (Trübung?), wenn das "gesättigt" ist?)
    Danke sehr!
    Mit freundlichen Grüßen, Daniela


    Daniela, Niedersachsen
    30.Nov.2015 15:28:58


      Danke, das freut uns!
      Stimmt, 0,5 Liter Kessel ist zur Ölherstellung zu klein. Auch in Deutschland dürfen Sie mit größeren Anlagen ätherische Öle herstellen, benötigen dazu kein Brennrecht o.ä. Siehe: http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Alkohol-Kaffee-Kraftstoffe-Strom-im-Haushalt/Brauen-Brennen-Roesten/Branntwein/Herstellung-Branntwein/herstellung-branntwein.html
      Viele Kunden von uns arbeiten mit der LEONARDO® in Deutschland, habe problemlos eine Bewilligung bekommen.
      Bei 0,5 Liter Kessel beträgt die Destillationsdauer ca. 15 min inkl. Aufheizzeit. Es kann auch heißes Wasser eingefüllt werden. Stimmt Aceton mehrmals durchrinnen lassen ist durchaus sinnvoll. So viel Öl ist nicht im Kühler drin, als dass das Aceton gesättigt sein könnte. Am besten als letzten Spülgang einmal reines (frisches) Aceton durchlassen. Danach sehr gründlich mit heißem Wasser und Spülmittel durchspülen. Alternative: 96% Weingeist benutzen, dann können Sie die alkoholische Lösung auch verwenden, im Gegensatz zum Aceton.

    Eintrag Nr. 465:

    Demnächst bekomme ich wieder eine größere Menge Thujenschnitt. Diese könnte ich von einem zugelassenen Betrieb destillieren lassen. Die Thujen verarbeite ich etwas mühsam zwar, mit einem Fleischwolf. Den daraus entstehenden Brei friere ich ein. Wie lange kann ich ihn so erhalten? Ist er dann überhaupt noch brauchbar?
    MfG.
    Hermann


    Hermann, Bayern
    25.Okt.2015 17:19:04


      Nein, nicht Fleischwolf, da wird Brei draus, dann kann der Dampf nicht mehr durchströmen. Schon möglichst fein schneiden, aber in kleine Stücke, wie z.B. Schnittlauch. Ein Cutter (ebenfalls zum Verarbeiten von Fleisch) wäre das optimale Gerät. Einfrieren ist kein Problem, kann unaufgetaut in die Destille gefüllt werden.
      HINWEIS: Thujenöl wird als giftig eingestuft, was tun Sie mit einer größeren Menge? Man hat mir berichtet Warzenentfernen wäre die einzige Anwendung in der Aromatherapie dafür.

    Eintrag Nr. 464:

    Hallo,
    folgende Frage bewegt mich seit einiger Zeit.
    Hier in Deutschland gilt ja gesetzlich die 1/2 l
    Größe (wegen Schnaps brennen)
    Wie sieht das jetzt mit der Leonardo Destille aus?
    Hier auf der Seite habe ich gelesen dass man damit keinen Schnaps brennen kann, sondern nur ätherische Öle destillieren und genau das möchte ich ja.
    Muss die Leonardo dann trotzdem beim Zoll angemeldet werden?

    Elke Fritsch


    Elke Fritsch, Deutschland NRW
    08.Okt.2015 15:54:07


      Ja, das ist aber nur ein einmaliger Vorgang, die DE-Behörden kennen unsere Leonardo-Anlage und wurde auch schon oft genehmigt. Gesetzliche Grundlage für die Ausnahmeregelung siehe:

      http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Alkohol-Kaffee-Kraftstoffe-Strom-im-Haushalt/Brauen-Brennen-Roesten/Branntwein/Herstellung-Branntwein/herstellung-branntwein.html

      Leider konnte ich sie nicht davon überzeugen, dass damit nicht wirklich sinnvoll Alkohol destilliert werden kann. Sie haben's halt nicht ausprobiert.

    Eintrag Nr. 463:

    Liebe Wissende!
    Gemeinsam mit einem Freund habe ich Hydrolate aus Rosmarin, Lavendel und Imortelle hergestellt. Wo, in Österreich, gibt es die Möglichkeit diese zertifizieren zu lassen, um sie für Biokosmetik offiziell weiterverwenden zu können. Ich bin für Adressen und Informationen dankbar, da wir in Kroatien diesbezüglich nicht weiter gekommen sind.
    Liebe Grüße Ursula und Zdenko


    Rybar Ursula, Insel in Dalmatien
    23.Sep.2015 15:39:45


      Die Wirtschaftskammer kann Ihnen diesbezüglich weiterhelfen, insbesondere mit den entsprechenden Adressen und welche Vorschriften zu beachten sind.

    Eintrag Nr. 462:

    Sowohl bei der Zerkleinerung von Rosmarin, als auch bei der Zerkleinerung von kleinen Fichtenzweiglein für die Wasserdampfdestillation hatte ich große Probleme: keine Küchenmaschine hat überlebt. Der Gartenhäcksler zerkleinert zu grob, die Ölausbeute ist dadurch zu gering. Könnten Sie mir bitte sagen, wie man größere Mengen ganz fein zerkleinern kann? DANKE!!

    Inge, Österreich
    10.Sep.2015 19:36:46


      Ja, das Problem hatten wir auch. Kleine Küchenzerkleinerer für den Haushalt überleben das nicht lange. Daher:
      - Gartenhäcksler mit Startstrom: Zweiglein der Nadelholzgewächse mit Nadeln und kleinen Zapfen im ersten Durchgang normal häckslen. Für den zweiten Durchgang die Pole im Stecker vom Häcksler umdrehen, sodass sich die Messerchen im Häcksler in die verkehrte Richtung drehen. Das vorgehäckselte Material damit dann ein zweites Mal häckseln. Noch feiner wird es auch mit einem Kutter nicht.
      - Kutter (Cutter) verwenden. Eine Abbildung finden Sie im Buch. Ist im Küchenbedarf für Gewerbe, Restaurants usw. erhältlich. Diese Geräte sind echt massiv. Unserer hat die Messer am Topfboden, ist schon seit zehn Jahren regelmäßig in Betrieb, funktioniert nach wie vor einwandfrei. Manchmal sollte man die Messer nachschleifen.

    Eintrag Nr. 461:

    Hallo
    In ihrem Buch schreiben sie dass bei Ringelblumen die noch nicht geöffneten Blütenköpfe für die Destillation geerntet werden sollen. Meine Frage hierzu, wenn sie bereits aufgeblüht sind, haben die Blüten dann schon einen Teil ihrer äÖle verloren?
    Weiters, Ringelblumen haben außer den Ölen ja auch noch weitere positive Wirkstoffe, welche aber wasserlöslich sind, nehme an darum gibts auch Ringelblumentee. Meine Frage hierzu, das Hydrolat, enthält dies jene Stoffe welche nicht im Öl gelöst sind, und kann man das Ringelblumenhydrolat mit Tee vergleichen? Würde mich über eine Antwort freuen....Danke


    Fritz, Wien
    02.Sep.2015 14:15:15


      ad 1) Ja, haben sie, Sie sollten die Destillation aber trotzdem versuchen.
      ad 2) Stimmt, Hydrolat enthält die wasserlöslichen, leicht flüchtigen Inhaltsstoffe. Leicht flüchtig, weil sie durch den heißen Dampf verdampfen und im Kühler wieder kondensieren. Tee enthält wasserlösliche, NICHT flüchtige Substanzen, schließlich wird das Pflanzenmaterial mit möglichst heißem Wasser aufgebrüht, die leicht flüchtigen Stoffe riecht man dann deutlich, sind also nicht mehr IM Tee. Oder besser formuliert: ein Großteil hat sich verflüchtigt, ein Rest wird wohl übrig bleiben.

    Eintrag Nr. 460:

    Ist es normal, dass das Hydrolat aus Karottensamen (also eigentlich nicht nur aus den Samen, sondern aus dem ganzen "Nestchen)weisslich trüb bleibt? Auch nach filtrieren mit Papier (2. Flasche). Danke für eine Antwort.

    Anne Fluri, Schweiz
    12.Aug.2015 09:27:56


      Das ist das ätherische Öl, ein intensiveres, gehaltvolleres und hochwertigeres Hydrolat gibt es nicht! Warum um Himmels willen wollen Sie das wertvolle Öl abfiltrieren??? Das Ergebnis ist nur ein schales Hydrolat. Wenn, aus mir unverständlichen Gründen, Sie das trotzdem möchten, dann gelingt das mit Faltenfilter "fein für Weine und Spirituosen".

    Eintrag Nr. 459:

    Grüss Gott
    Könnten sie mir ein Rezept angeben, mit welchem ich mit ganz natürlichen Zutaten eine cremige Flüssigkeit für einen Deo-Roller herstellen kann?
    Wie lange wäre dies haltbar?
    Herzlichen Dank und Gruss
    Victor Condrau


    Victor Condrau, Schweiz
    07.Jun.2015 13:50:28


      Nein, da bin ich leider ebenfalls überfragt, das einzige Deo-Rezept welches ich kenne steht im Buch. Funktioniert aber prächtig... :-)
      Sie haben dieselbe Frage auch in der Diskussion gestellt, vielleicht meldet sich jemand.

    Eintrag Nr. 458:

    Hallo zum Dritten
    Zum Hauptgrund, weshalb ich mir Ihr Buch gegönnt habe: Heute durfte ich meine 10-Liter Distille (ähnlich wie die Leonardo) in Empfang nehmen.
    Ich befüllte sie zum Testen mit ca. 3 Liter Wasser und schloss die Kühlung am Wasserhahn an. Der Dampfraum blieb für den Test leer.
    Nach kurzer Zeit lief das Destillat aus dem Dampfrohr - so weit so gut. Nur hatte es eine Temperatur von knapp 50 Grad. Die Kühlung lief auf Maximum und das Wasser im Kühler hatte knapp 20 Grad
    1. Ist das in Ordnung? Gemäss der Antwort au eine andere Frage hier sollte das Hydrolat kalt sein...
    2. Stellt man für gewöhnlich die Heizstufe zurück, sobald das Wasser kocht?
    Vielen Dank und Gruss


    scenter, Schweiz
    08.Apr.2015 22:55:08


      ad 1) Nein ist nicht in Ordnung. Dieses Problem wurde uns schon häufig beschrieben, tritt bei unseren Anlagen selbstverständlich nicht auf.
      ad 2) Nein. Bei der Wasserdampfdestillation sollte das Wasser möglichst stark kochen.

    Eintrag Nr. 457:

    Nachtrag:
    Das "Concrète" duftet gut, aber irgendwie nicht typisch nach Rose. Ich konnte den Duft noch nicht verordnen.
    Ausserdem komisch: Nach dem Verdampfen des Ethanols scheint es darin nicht mehr löslich zu sein. Das Gefäss in dem das Extrakt erhitzt wurde, war wie von einer Teerschicht überzogen, die mit Alkohol nicht wg zu bekommen war (auch nicht durch Kratzen).
    Mit Wasser ging aber alles sofort weg.


    scenter, Schweiz
    01.Apr.2015 07:35:23


      Wahrscheinlich ist das genau so wie beim Rosenöl welches mittels Wasserdampfdestillation hergestellt wurde, der typische Rosenduft entwickelt sich erst nach einger Zeit. Bei uns hat das Rosenöl und Hydrolat erst nach ca. 1 bis 2 Monaten den typischen Duft entwickelt.
      Ist richtig, bei Alkohol werden neben Harz, Wachs und Farbe auch die wasserlöslichen Bestandteile gelöst, beim Abdampfen bleibt dann die von Ihnen beschriebene Masse zurück.

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