Fachfragen zum Thema Ätherische Öle


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    Eintrag Nr. 461:

    Hallo
    In ihrem Buch schreiben sie dass bei Ringelblumen die noch nicht geöffneten Blütenköpfe für die Destillation geerntet werden sollen. Meine Frage hierzu, wenn sie bereits aufgeblüht sind, haben die Blüten dann schon einen Teil ihrer äÖle verloren?
    Weiters, Ringelblumen haben außer den Ölen ja auch noch weitere positive Wirkstoffe, welche aber wasserlöslich sind, nehme an darum gibts auch Ringelblumentee. Meine Frage hierzu, das Hydrolat, enthält dies jene Stoffe welche nicht im Öl gelöst sind, und kann man das Ringelblumenhydrolat mit Tee vergleichen? Würde mich über eine Antwort freuen....Danke


    Fritz, Wien
    02.Sep.2015 14:15:15


      ad 1) Ja, haben sie, Sie sollten die Destillation aber trotzdem versuchen.
      ad 2) Stimmt, Hydrolat enthält die wasserlöslichen, leicht flüchtigen Inhaltsstoffe. Leicht flüchtig, weil sie durch den heißen Dampf verdampfen und im Kühler wieder kondensieren. Tee enthält wasserlösliche, NICHT flüchtige Substanzen, schließlich wird das Pflanzenmaterial mit möglichst heißem Wasser aufgebrüht, die leicht flüchtigen Stoffe riecht man dann deutlich, sind also nicht mehr IM Tee. Oder besser formuliert: ein Großteil hat sich verflüchtigt, ein Rest wird wohl übrig bleiben.

    Eintrag Nr. 460:

    Ist es normal, dass das Hydrolat aus Karottensamen (also eigentlich nicht nur aus den Samen, sondern aus dem ganzen "Nestchen)weisslich trüb bleibt? Auch nach filtrieren mit Papier (2. Flasche). Danke für eine Antwort.

    Anne Fluri, Schweiz
    12.Aug.2015 09:27:56


      Das ist das ätherische Öl, ein intensiveres, gehaltvolleres und hochwertigeres Hydrolat gibt es nicht! Warum um Himmels willen wollen Sie das wertvolle Öl abfiltrieren??? Das Ergebnis ist nur ein schales Hydrolat. Wenn, aus mir unverständlichen Gründen, Sie das trotzdem möchten, dann gelingt das mit Faltenfilter "fein für Weine und Spirituosen".

    Eintrag Nr. 459:

    Grüss Gott
    Könnten sie mir ein Rezept angeben, mit welchem ich mit ganz natürlichen Zutaten eine cremige Flüssigkeit für einen Deo-Roller herstellen kann?
    Wie lange wäre dies haltbar?
    Herzlichen Dank und Gruss
    Victor Condrau


    Victor Condrau, Schweiz
    07.Jun.2015 13:50:28


      Nein, da bin ich leider ebenfalls überfragt, das einzige Deo-Rezept welches ich kenne steht im Buch. Funktioniert aber prächtig... :-)
      Sie haben dieselbe Frage auch in der Diskussion gestellt, vielleicht meldet sich jemand.

    Eintrag Nr. 458:

    Hallo zum Dritten
    Zum Hauptgrund, weshalb ich mir Ihr Buch gegönnt habe: Heute durfte ich meine 10-Liter Distille (ähnlich wie die Leonardo) in Empfang nehmen.
    Ich befüllte sie zum Testen mit ca. 3 Liter Wasser und schloss die Kühlung am Wasserhahn an. Der Dampfraum blieb für den Test leer.
    Nach kurzer Zeit lief das Destillat aus dem Dampfrohr - so weit so gut. Nur hatte es eine Temperatur von knapp 50 Grad. Die Kühlung lief auf Maximum und das Wasser im Kühler hatte knapp 20 Grad
    1. Ist das in Ordnung? Gemäss der Antwort au eine andere Frage hier sollte das Hydrolat kalt sein...
    2. Stellt man für gewöhnlich die Heizstufe zurück, sobald das Wasser kocht?
    Vielen Dank und Gruss


    scenter, Schweiz
    08.Apr.2015 22:55:08


      ad 1) Nein ist nicht in Ordnung. Dieses Problem wurde uns schon häufig beschrieben, tritt bei unseren Anlagen selbstverständlich nicht auf.
      ad 2) Nein. Bei der Wasserdampfdestillation sollte das Wasser möglichst stark kochen.

    Eintrag Nr. 457:

    Nachtrag:
    Das "Concrète" duftet gut, aber irgendwie nicht typisch nach Rose. Ich konnte den Duft noch nicht verordnen.
    Ausserdem komisch: Nach dem Verdampfen des Ethanols scheint es darin nicht mehr löslich zu sein. Das Gefäss in dem das Extrakt erhitzt wurde, war wie von einer Teerschicht überzogen, die mit Alkohol nicht wg zu bekommen war (auch nicht durch Kratzen).
    Mit Wasser ging aber alles sofort weg.


    scenter, Schweiz
    01.Apr.2015 07:35:23


      Wahrscheinlich ist das genau so wie beim Rosenöl welches mittels Wasserdampfdestillation hergestellt wurde, der typische Rosenduft entwickelt sich erst nach einger Zeit. Bei uns hat das Rosenöl und Hydrolat erst nach ca. 1 bis 2 Monaten den typischen Duft entwickelt.
      Ist richtig, bei Alkohol werden neben Harz, Wachs und Farbe auch die wasserlöslichen Bestandteile gelöst, beim Abdampfen bleibt dann die von Ihnen beschriebene Masse zurück.

    Eintrag Nr. 456:

    Vielen Dank! Das macht natürlich Sinn. Im industriellen Massstab spielt natürlich die Rückgewinnung eine nicht unwesentliche Rolle. Dass ich darauf nicht gekommen bin... Naja, für mich als "Privatanwender" hat n-Pentan m.E. nur Vorteile.
    Neue Frage: Aus reiner Neugier habe ich die Blütenblätter zweier "Red Naomi"-Rosen kleingeschnitten und in Trinkfeinsprit eingelegt. Nach dem Filtrieren wurde der Alkohol abgedampft und es blieb eine duftende, rote, halbfeste Masse übrig. Laut Züchter seien die Red Naomis die einzigen kommerziell gezüchteten Rosen, die duften. Kann es also sein, dass ich hier tatsächlich ein Concrète mit ätherischen Ölen gewonnen habe?
    Ich war bisher der Meinung, dass nur die Damaszener- und Apothekerrosen ätherische Öle besitzen.
    Nochmals vielen Dank für den Geistesblitz!


    scenter, Schweiz
    30.Mär.2015 13:48:31


      Doch, gemäß Ihrer Beschreibung ist das nichts anderes als Concrete!
      Bezüglich Rosensorte: ja, das dachte ich auch immer, aber Sie haben im praktischen Versuch ja gezeigt, dass auch andere Rosensorten sinnvoll verwertbar sind. Danke für den Tipp!

    Eintrag Nr. 455:

    Vorweg: Ich möchte mit verschiedenen Methoden ätherische Öle gewinnen. Ihr Buch liefert dazu sehr schöne Ideen, Tips und Anregungen, vielen Dank.
    Eine Frage zur Lösemittelextraktion plagt mich allerdings:
    Warum wird so oft n-Hexan, nicht aber n-Pentan verwendet? Die Kapazitäten sind doch sehr vergleichbar, aber n-Pentan hat einen Siedepunkt von 36 Grad. Das Zeug verdampft also quasi "bei Berührung".
    Es ist mir klar, dass bei solchen Verfahrensweisen immer Rückstände bleiben. Diese Diskussion möchte ich ausdrücklich nicht anstossen.
    Vielen Dank


    scenter, Schweiz
    26.Mär.2015 09:50:50


      Danke, freut uns!
      Wahrscheinlich wegen der einfacheren Verarbeitung. Bei der Lösemittelextraktion wird das Lösemittel durch abdampfen wieder zurück gewonnen. Ist der Siedepunkt sehr niedrig, muss mehr gekühlt bzw. bei größerem Vakuum gearbeitet werden, also mehr Aufwand.

    Eintrag Nr. 454:

    Liebe Forumsteilnehmer!
    Damit ätherische Öle ihren Duft und Wirkung durch einen Raumduft Diffuser (bestehend aus einem Gefäß samt Holzstäbchen) optimal entfalten können, sollte sich das ätherische Öl in der Flüssigkeit zur Gänze auflösen bzw. damit binden.
    Kann hier jemand vielleicht Tipps geben, wie man einen 100ml Diffuser dementsprechend befüllt?
    Beste Wünsche!


    Dimitrij, Wien
    17.Mär.2015 09:16:00


      Am einfachsten mit Weingeist (Ethanol 96%vol) aus der Apotheke. In 96%vol Alkohol sind eigentlich alle ätherischen Öle gut löslich, aber natürlich nur bis zu einer gewissen Menge. Darüber hinaus z.B. Lecithin zugeben, damit sich alles besser vermischt. Die jeweiligen Mengen sind sehr stark von der gewünschten Duftintensität, der Art des ätherischen Öles, der Zimmertemperatur usw. abhängig. Kurzum: Sie sollten mehrere Mischungen mit unterschiedlichen Mengenverhältnissen ausprobieren.

    Eintrag Nr. 453:

    Hallo nach Kärnten,
    ich habe folgende Frage:
    In Ihrem Buch beschreiben Sie die Herstellung von Shampoo und Duschbad. Nun habe ich selber Schmierseife hergestellt und möchte sie weiterverarbeiten.
    Ist es unbedingt notwendig die Zutaten zu erhitzen? Und warum fügt man Alkohol hinzu?
    Vielen Dank für Ihre Antwort.
    Schöne Grüße aus Tirol
    Christine Gstrein


    Christine Gstrein, Tirol
    09.Mär.2015 14:53:10


      Durch das Erhitzen vermischen sich die Zutaten besser, der Alkohol beim Shampoo ist wegen der Haltbarkeit und flüssigeren Konsistenz.

    Eintrag Nr. 452:

    Geehrte Fr. Dr. Malle, liebe Forumteilnehmer,
    Welche Sicherheitsvorschriften sind beim Verkauf eines Parfums zu beachten? Gibt es in Österreich ein Institut, welches eine Verkehrsfähigkeitsprüfung durchführt für Parfums und ätherische öle?
    Danke im voraus


    Stefan, Burgenland
    11.Feb.2015 10:06:46


      Siehe Wirtschaftskammer Österreich (www.wko.at), Parfümeriewaren, Kosmetikrecht. Dort wurde ein Leitfaden zur EU-Kosmetikverordnung erstellt. Oder europäischen Kosmetikrichtlinie 91/155/EWG bzw. Richtlinie 76/768/EWG über kosmetische Mittel

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