Fachfragen zum Thema Ätherische Öle


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    Eintrag Nr. 340:

    Hallo ^^
    Ich hätte da eine Frage,
    nämlich ob die Metoden von Patrick Süsskind zur gewinnung von Ätherichen Ölen, das er in seinem Roman >Das Parfum< schildert Realistich sind.


    Nurten, Berlin
    10.Mär.2010 18:54:54


      Ja, im Bereich der Pflanzen schon. Dass aus tierischem bzw. menschlichem Gewebe Düfte extrahiert werden können, entspringt jedoch der Phantasie des Autors.

    Eintrag Nr. 339:

    frage: wenn ich ein reines, biologische chakrenöl herstelle, darf ich das auch in meinem laden verkaufen?
    wenn ja oder wenn nein, was brauche ich dazu an genehmigung?
    bitte ist sehr dringend!
    gruss petra


    petra, kärnten
    24.Feb.2010 12:07:07


      Ja, dürfen Sie. Wenn Sie es jedoch als "medizinisch wirksam" bewerben, sind die Auflagen aus dem Pharmaziebereich zu beachten. Nähere Informationen erhalten Sie bei der Österreichischen Apothekerkammer.

    Eintrag Nr. 338:

    Sehr geehrte Frau Malle und Herr Schmickl,
    Ich habe mit großem Interesse Ihr Buch verschlungen.Es ist wirklich äußerst gut gelungen!
    Mein Anliegen ist folgendes:
    Ich bin nebenberuflich zertifizierte Bio-Gärtnerin mit meinem Steckenpferd: Kräuteranbau.Da ich nur 0,7ha Land bewirtschafte sehe ich die Verwertung meiner kultivierten Kräuter zu ätherischen Ölen als sehr sinnvoll an.Daher möchte ich mir einen Zubereitungsraum in meinem Haus bauen,wo ich diese herstellen und von dort aus auch verkaufen kann.Ich habe schon das Internett auf den Kopf gestellt, um herauszufinden, welche gesetzlichen Auflagen die Hygiene- und Gewerbeaufsicht an solch einen Raum stellt.Haben Sie damit Erfahrungen oder können Sie mir mit Informationen weiterhelfen?Ich wäre Ihnen für eine Auskunft mehr als dankbar.Vielen Dank im Voraus, Christina Piela


    Christina Piela, Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland
    30.Jan.2010 22:03:01


      Wenn Sie die ätherischen Öle nicht für medizinische Zwecke nutzen, gibt es meines Wissens keine Auflagen für den Raum in dem diese hergestellt werden. Ansonsten gelten dieselben Vorschriften wie im Pharmaziebereich.

    Eintrag Nr. 337:

    hallo ich habe eine frage: wie funktionieren ätherische öle? und warum verteilt sich der geruch einer mischung aus ätherischen ölen und wasser so schnell in einem raum?

    Gökay Boz, rheinland-pfalz
    24.Jan.2010 13:00:57


      Sie sind sehr leicht flüchtig, sie verdunsten daher sehr rasch, das erzeugt dann den Geruch.

    Eintrag Nr. 336:

    Hallo,
    erstmal ein großes Lob für ihre informative Website und ihr tolles Buch!
    Ich habe gerade nach der Anleitung aus ihrem Buch einige ätherische Öle (Pfefferminze, Orange, Kümmel, Muskatnuss, Ingwer, Sternanis) mittels Wasserdampf-Destillation hergestellt.
    Die Ausbeute war bei allen erstaunlich hoch, so weit so gut. Leider haben die Öle bis auf das Orangen-Öl und das Muskatnuss-Öl einen unangenehmen Nebengeruch.
    Wird sich der feine, erwartete Geruch noch mit der Lagerung nach 3-4 Wochen einstellen oder ist hier etwas schief gelaufen? z.B. bei der Destillation oder mit den Ausgangsmaterialien. Im Topf angebrannt ist dank Kuchenpapier auf dem Aromaeinsatz nichts. Kann vielleicht ein zu schnelles Erhitzen des Wassers zu einem unangenehmen Geruch führen?
    Vielen Dank für ihre Auskunft!
    Freundliche Grüße,
    Christian


    Christian, Süd-Deutschland
    11.Jan.2010 22:15:38


      Da der Geruch bei zwei Ölen nicht aufgetreten ist, kann es nicht an der Anlage liegen. Wenn immer das gleiche Wasser verwendet wurde, auch nicht daran. Kann es sein, dass die Rohstoffe, bei denen der Geruch aufgetreten ist, eventuell falsch gelagert wurden und deswegen ein modriger Geruch entstanden ist?
      Nein, weder beim Erhitzen noch beim Kochen von Wasser entstehen Gerüche. Wenn nach ca. einem Monat Lagerung der Geruch immer noch deutlich erkennbar ist, war das Ausgangsmaterial nicht in Ordnung.

    Eintrag Nr. 335:

    Ich habe mal eine Frage zum Destillationsprozess.
    Ich destilliere Guaiacwood Oil aus dem Palo Santo Holz mittels Wasserrdampf.
    Woher weiss ich genau wie lange destilliert werden sollte?
    Spielt der ph Wert des Wasser eine Rolle bei der Destillation?
    Wie wird ein etherisches Oel nach der destillation am besten gereinigt?
    Nur filtern und zentrifugieren oder gibt es noch andere Moeglichkeiten.
    Wie muss das Holz sein, richtige Spaene oder Chips?
    Trocken oder frisch trituriert?
    Vielen Dank fuer Ihr bemuehen


    Tamara Pfeiffer, Paraguay
    02.Dez.2009 22:10:53


      ad 1) bis kein ätherisches Öl mehr herauskommt
      ad 2) Nein. Jedoch keine Säure oder Lauge verwenden.
      ad 3) Wenn das Öl so stark verunreinigt ist, dass es gereinigt werden muss, destillieren Sie zu heftig. Palo Santo ergibt normalerweise ein sehr klares Öl. Wenn reinigen, dann kühl stellen, nach ca. 2 Wochen filtrieren (Kaffeefilter sind zu durchlässig). Wenn die Trübung sich durch zentrifugieren absetzt, geht das selbstverständlich auch. Industriell werden ätherische Öle immer destilliert um sie zu reinigen.
      ad 4) Späne, so klein wie möglich. Je größer die spez. Oberfläche, desto besser, desto leichter kann das ätherische Öl entweichen.
      ad 5) beides ist möglich

    Eintrag Nr. 334:

    hallo,
    ich würde gerne ein duftöl aus speziellen tannennadeln und weihrauch herstellen um dieses dann in einer duftlampe zu verdampfen. kann mir jemand vielleicht einen tip geben wie ich das ohne großen aufwand am besten anstelle. die wasserdsampfdestillation scheint eine möglichkeit zu sein aber wie verhält es sich dann mit der verwendung des destillates in einer duftlampe? wenn ich die duftstoffe in öl gelöst bekäme wäre es denke ich am besten. aber welches öl brauche ich dafür und wie stelle ich das an.
    ich bin für jeden vorschlag dankbar!


    u. s., deutschland
    26.Nov.2009 11:11:28


      Das Destillat besteht einerseits aus dem ätherischen Öl, welches Sie wie gewohnt in die Duftlampe auf ein wenig Wasser tropfen können. Der weitaus größere Teil ist jedoch Hydrolat, mit äth. Öl angereichertes Wasser. Das Hydrolat können Sie direkt in die Duftlampe geben.
      Wenn Sie die Tannennadeln in ein Trägeröl (jede Art von fettem Öl: Sonnenblumenöl, Distelöl, Jojobaöl ...) einlegen, lösen sich die ätherischen Öle im fetten Öl auf, was gut duftet. Wenn Sie das aber in die Duftlampe geben, wird das fette Öl nicht verdunsten. Sie könnten die Nadeln und das Harz auch in Weingeist (96%vol) einlegen. Damit sich der Alkohol in der Duftlampe nicht entzündet, zuerst Wasser in die Lampe geben und dann maximal 1/3 der Wassermenge Alkohol zugeben.

    Eintrag Nr. 333:

    Guten Tag liebe Experten,
    welche Alkohole sind am besten für die Parfümherstellung von ätherische Öle geeignet ?
    Alkohol bzw. ethanol, Weingeist oder Kosmetisches Basiswasser
    Gibt es in den obengenannten Begriffe im Geruch einen Unterschied?
    Falls ethanol, wie hoch sollte der Ethanolinhalt haben 96%?
    Einige Experten empfehlen sogar 2% destilliertes Wasser hinzuzufügen? Was hat es damit auf sich?
    Wieso sollte man die Düfte 2-3Wochen lagern? Entsteht ein besser Duft?
    Teuere markenparfüms benutzen Phtalsäurediethylester, gilt dieser als gesundheitsgefährend ?
    Danke im vorraus


    khalil, Berlin
    18.Okt.2009 19:25:05


      Ethanol mit 96%vol und Weingeist sind dasselbe. Ethanol wird umgangssprachlich oft auch "Alkohol" genannt, obwohl streng genommen nicht korrekt. Kosmetisches Basiswasser ist ca. 95%vol Ethanol und enthält einerseits ein Gift damit man es nicht trinken kann wie Schnaps (daher auch die zusätzliche Bezeichnung "denaturiert" oder "vergällt") und andererseits meistens eine Art Fixativ mit im allgemeinen pflegender Wirkung, damit das daraus hergestellte Parfüm auf der Haut aufgetragen länger wahrnehmbar ist.
      Das Gift ist vollkommen unnötig (wird vom Gesetzgeber verlangt, sonst müsste man für Parfum Branntweinsteuer zahlen), als Fixativ haben sich ein bis zwei Tropfen Distelöl je 10 ml Parfum bestens bewährt.
      Echtes Parfum enthält ca. 20% Duftstoffe, der Rest ist Alkohol, damit sich eine so große Menge ätherischer Öle überhaupt auflöst kein Wasser mehr zugeben.
      Das Parfum nach dem Vermischen auf jeden Fall zumindest ein/zwei Monate lagern (ca. 5-10°C). In dieser Zeit eventuell auftretende Trübungen können dann abfiltriert werden, außerdem ist der Geruch erst nach dieser Lagerung eine Einheit, die Einzelkomponenten sind nicht mehr wahrnehmbar, es hat sich ein harmonisches Ganzes gebildet. Jedes professionell hergestellte Parfum wird kühl gelagert und filtriert bevor es in den Handel kommt.

    Eintrag Nr. 332:

    Hallo!
    Ich würde gerne den Geruch von getrocknetem (unverbranntem) Tabak in ein Fläschen bannen!
    Es geht hiermit um ganz normalen Zigaretten-Tabak nicht um Pfeifen oder Wasserpfeifentabak.
    Gibt es erfahrungen diesbezüglich?
    Ich muss sagen das ich ein relativer Neuling auf dem Gebiet der Destillation bin also eventuelle Erklärungen bitte so genau und einfach wie möglich formuliert ;D
    Liebe Grüße und ein herzliches dankeschön
    max


    Maax, Stuttgart
    17.Okt.2009 21:02:54


      Durch Wasserdampfdestillation eher nicht, kann mir jedoch vorstellen, dass z.B. Mazeration sinnvoll ist oder ein Auszug mit Alkohol.

    Eintrag Nr. 331:

    Hallo
    Ich baue mir gerade eine Kühlung für meine 30l Destillationsanlage,wie gross soll die kuhlerschlange sein. Danke


    boby, croatien
    12.Okt.2009 11:44:27


      Bei einem Schlangenkühler mit Fließwasseranschluss ca. 1 bis 1,5 m.

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