Fachfragen zum Thema Ätherische Öle


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    Eintrag Nr. 363:

    Liebe Autoren :)
    ganz begeistert habe ich nun begonnen zitronenöl genau nach Ihrer anleitung herzustellen,und habe bisschen wasser hinzugegeben.
    anschließend habe ich einen teil zentrifugiert, und ein weiterer teil steht seit einigen tagen im reagenzglas.
    aber ich weiß nicht wo das öl sein soll. ich habe ganz unten einen gelblich-weißen feststoff,in der mitte das gelbliche wasser und ganz oben einen gelblich-weißen feststoff. wo sollte sich jetzt das öl befinden? normalerweiße müsste es ganz oben schwimmen...
    1. soll ich das ganze einfach noch ne weile stehen lassen, und warten bis sich das öl ganz oben absetzt?
    2. oder ist womöglich das öl in dem gelblich-weißen feststoff ganz oben mitdrin?
    3. oder ist die "probe"(im reagenzglas) ganz einfach zu wenig?
    4. wo sollte das öl denn sein?!
    vielen dank! :)


    Raphaela, Bayern
    04.Okt.2010 16:06:19


      Zitrusöle sind leichter als Wasser, schwimmen also obenauf. Der gelblich-weiße "Feststoff" ganz oben ist also ein Gemisch aus ätherischem Öl und kleinen Feststoffen.
      ad 1) ja, nach einiger Zeit sollte sich das Öl-Feststoff-Gemisch auch noch auftrennen
      ad 2) ja
      ad 3) das ist der Grund, warum die Auftrennung etwas länger dauert
      ad 4) oben

    Eintrag Nr. 362:

    "Leo & ich"...eine wunderschöne Lovestory!

    Hallo ihr Lieben,
    ich habe vor 2 Jahren euer Seminar besucht und seit damals ist keine Pflanze vor mir sicher ;-).
    Wir destillieren, bauen an, ernten, sammeln, destillieren...mal super Ergebnis, mal eine Erfahrung mehr.
    Danke ihr habt meine Welt dadurch bunter gemacht.
    Ich habe euer Buch, alle 37 Seiten Nachfragen, wikipedia und Freund google gefragt und keine passende Antwort gefunden, also muß ich euch beide fragen ;-):

    * was ist genau citronellol, geraniol,linalool... das ich kaufen kann,natürlich oder chemisch hergestellt - kann ich damit die Düfte meiner Produkte (Saunaöle, Duftöle..) verstärken...sind meine Produkte dann noch natürlich?
    * Ich möchte mit meinen Ölen - Saunaöle herstellen, eignen sich dafür nur die von euch im Buch angeführten Öle oder sind der Phantasie dabei keine Grenzen gesetzt?
    * saunaöle einer ganz bekannten Firma sind mit unvergälltem Alkohol und Trinkbranntwein gemischt. Ist das o.k. und in welchem Verhältnis sind die gemischt- glaubt ihr?
    * Mit was könnte ich meine Öle strecken, um so ein Duftöl für Duftlampen herzustellen.
    * Gibt es ein Institut in Kärnten, die meine Produkte testen würden.
    * und was heißt "organisch"???
    ihr seht was sich in 2 Jahren an Fragen so zusammensammeln kann
    Ein ganz duftiges Danke erstmal und herzliche Grüße Michaela


    Michaela Wurzer, Kärnten
    16.Sep.2010 19:22:06


      ad 1) Ein ätherisches Öl besteht aus einer Vielzahl verschiedener Substanzen. Die Hauptbestandteile sind naturgemäß bei jeder Pflanze unterschiedlich und oft nach der entsprechenden Pflanze benannt. Citronellol stammt u.a. aus Zitronenöl, Geraniol aus Geranienöl usw. In der Kosmetik- und Pharmaindustrie werden ätherische Öle durch fraktionierte Destillation im Allgemeinen in ihre wichtigsten Bestandteile "zerlegt", da für viele Anwendungen z.B. nur der Duft wichtig ist, jedoch nicht die Wirkung des gesamten Öles. Bei "normalen" Kosmetikprodukten ist eine nachweisbare Wirkung gar nicht erwünscht (auch aus gesetzlichen Gründen). Bei Naturkosmetikprodukten stammen diese Verbindungen tatsächlich aus natürlichen ätherischen Ölen, ansonsten ist es oft wesentlich kostengünstiger diese im Labor synthetisch herzustellen.
      ad 2) Ja, Sie können auch andere Öle verwenden. Probieren Sie neue Öle jedoch in einer geringen Dosierung aus, bevor Sie so viel zugeben wie bei denjenigen, die Sie schon gewohnt sind. Hydrolate eignen sich übrigens auch hervorragend zum Saunaaufguss. Auch hier zum Testen die Hydrolate vorerst verdünnt einsetzen.
      ad 3) Ja, das ist OK, bekommen Sie in der Apotheke als "Weingeist" (Ethanol 96%vol). Das Mischungsverhältnis kennen wir leider auch nicht, schätze jedoch 60 bis 80%.
      ad 4) Entweder die Duftlampe wie gewohnt mit Wasser befüllen und einige Tropfen reines ätherisches Öl zugeben oder in das Wasser eine ca. 80%'ige alkoholische Lösung geben. Wir verwenden auch für die Duftlampe in der Regel nur Hydrolate (meistens unverdünnt), die leeren Hydrolatflaschen waschen wir mit ca. 5 ml Weingeist aus und geben das zum Hydrolat in der Duftlampe. Meist entsteht in der Lampe dann eine weiße Trübung, weil der Ölgehalt des Auswasch-Alkohols doch relativ hoch ist.
      ad 5) Im Amt der Kärntner Landesregierung, Abt. 15 Umwelt (www.ktn.gv.at), sind solche Prüfanstalten sicher bekannt.
      ad 6) Bei Bio-Produkten gibt es den Unterschied zwischen "biologisch-dynamischer Landbau" und "organisch-biologischer Landbau", siehe http://www.uni-giessen.de/cms/kultur/universum/mensch-umwelt/bio-was-ist-das. Weiters ist die englische Übersetzung von "biologisch" "organic".

      danke,
      weiterhin Gutes Gelingen!

    Eintrag Nr. 361:

    Hallo =)
    Ich bin Schülerin und muss in meinem Chemie Leistungskurs ätherische Öle herstellen (Facharbeit=). Nun habe ich vor, mit einer Wasserdampfdestillation Ingweröl herzustellen.
    Also habe ich mir eine rießen Anlage selber gebaut (mit Liebig kühler, Heizpilz,...was man im Chemie Labor eben so findet ;-)
    Jetzt wollte ich den Versuch heute durchführen, und habe deswegen nocheinmal die "Anleitung" in eurem Buch "ätherische Öle selbst herstellen" durchgelesen, und jetzt komme ich mit einer (sehr wichtigen!) Angabe nicht klar.
    In dem Buch wird die Kleinanlage "Leonardo" beschrieben, und dann machen Sie eine wichtige Angabe:
    "Als Faustregel gilt: 1l Wasser je kg Pflanzenmaterial!"
    Bloß weiß ich nicht, ob Sie damit das Wasser, welches zum Sieden erhitzt werden soll meinen(also das erste Segment), oder ob man zu dem Pflanzenmaterial(im 2. Segment) das Wasser dazugeben soll.
    Vielen herzlichen Dank im vorraus! =)
    Raphaela


    Raphaela, Bayern
    07.Sep.2010 23:57:40


      Damit ist die Wassermenge gemeint, die in die Leonardoanlage in den unteren Teil eingefüllt wird. Danach wird der mittlere Teil aufgesetzt, das Pflanzenmaterial eingefüllt und nach Aufsetzen des Kühlers mit der Destillation begonnen. Es kommt kein Wasser mehr hinzu.
      Da ich Ihre Anlage nicht kenne, ist es möglich, dass dieses Verhältnis bei Ihnen nicht zutrifft. Wenn Sie den Ingwer z.B. in ein Rohr eingefüllt haben, unter dem sich ein Rundkolben mit Wasser befindet, könnten Sie genausogut einen externen Wasserdampferzeuger benutzen (siehe Buch).

    Eintrag Nr. 360:

    Wie verdampfe ich ätherische Öle ertragreich und wirkungsvoll? Habe bisher immer über einer offenen Kerze verdampft, würde nun aber aus feuerschutztechnischen Gründen gerne was elektrisches benutzen.
    Habe gehört, dass Ventilatorsysteme (Aromastream) sehr viel ätherisches Öl verbrauchen und bereits nach kurzer Zeit kaum noch riechen. Nun überlege ich, ob ich mir eine elektische Aromalampe (Glühbirne) oder aber einen Kaltluftvernebler kaufe. Habe gelesen, dass es für die ätherischen Öle besser ein soll, sie nicht zu erhitzen. Den Vernebler soll man auch für (kurze) Inhalationen benützen können.
    Was können Sie mir empfehlen und wie groß ist der Unterschied zwischen elektrischer Aromalampe und Vernebler?


    Kerstin, Baden-Württemberg
    03.Sep.2010 20:16:52


      Die elektr. Aromalampe ist der klassischen Duftlampe mit Teelicht am ähnlichsten. D.h. wenn Sie mit der bisherigen Duftlampe zufrieden waren, würde ich dieses Prinzip auch weiterhin verwenden. Der Vernebler verdunstet das Öl nicht, hier werden winzig kleine Öltröpfchen in der Luft fein verteilt. Kann natürlich auch für Inhalationen genutzt werden (auf die gesundheitliche Verträglichkeit des jeweiligen Öles achten!), allerdings eignet es sich als Duftlampenersatz nur bedingt, der Duft ist anders und mit der Zeit bildet sich im Zimmer überall ein dünner schmieriger Film.

    Eintrag Nr. 359:

    Liebe Autoren
    Ich stehe vor der Auswahl einer Destille. Im Buch sind die verschiedenen Typen veschrieben. Jedoch möchte ich gerne wissen, welchen Typ Ihr Autoren für das Herstellen von ätherischen Ölen besonders empfehlen würdet.
    Danke im Voraus.
    Gruß Ronald


    Ronald, Oberlausitz / Schweiz
    02.Sep.2010 06:29:41


      Die Leonardo. Wegen des speziellen Kühlers können auch geringste Ölmengen nahezu verlustfrei gewonnen werden.
      Die Deluxe hat einen Schlangenkühler, geringe Ölmengen bleiben darin hängen. Sie eignet sich jedoch auch zur Alkoholdestillation, die Leonardo nicht.

    Eintrag Nr. 358:

    Um ein Parfum herzustellen braucht man doch Öl, destiliertes Wasser und Alkohol über 80%. Aber in welchen Mengenverhältnissen?

    Tom Scholler, Deutschland
    26.Jul.2010 15:56:21


      Ist alles im Buch "Ätherische Öle selbst herstellen" sehr detailliert beschrieben. Parfum enthält zu 20% ein Gemisch aus ätherischen Ölen, der Rest ist Alkohol. Kein Wasser. Andere Produkte (Eau de parfum, Eau de Toilette, Eau de Cologne) haben einen geringeren Ölgehalt, Liste steht im Buch.

    Eintrag Nr. 357:

    Liebe Autoren,
    Ich bin begeistert von Ihrer Homepage, ebenso von dem Buch, das ich mir gerade bei Amazon bestellt habe.
    Ich möchte ein paar Versuche mit Holunder machen. Dazu eine Frage: Ist es richtig, daß ich die Blüten nur ohne Stengel destillieren sollte? Wenn ja, was ist Ihrer Ansicht nach die beste Methode, um die Blüten von den Stengeln zu bekommen?
    Mit bestem Dank und schönen Grüßen aus Oberbayern, Nicki Doderer


    Nicki Doderer, Oberbayern
    03.Jul.2010 13:38:14


      Danke, das freut uns, viel Spaß beim Lesen!
      Holunderblüten enthalten leider kein ätherisches Öl. Der Duft stammt aus dem Blütenstaub, der beim Wasserdampf-Destillieren nur einen eigenartigen "Gammel"-Geruch erzeugt. Sie könnten jedoch auch einen Geist versuchen. Holunderblütengeist schmeckt/riecht hervorragend. Aber DAS ist eine ganz andere Geschichte, siehe www.schnapsbrennen.at.

    Eintrag Nr. 356:

    Hallo! ich sehe eure Seite wieder und wieder seit Jahren, letztes mal diese Woche weil Patentochter und Freundin das Modell Leonardo da Vinci kennen lernen und eventuell bekommen sollen. Ich finde es wunderbar wie sie frage um Frage antworten in alle Himmelsrichtungen, inspirierend!
    Heute habe ich einen Anliegend das das Destillieren nicht betrifft aber vielleicht können sie mich trotzdem helfen.
    Ich lerne Parfüm komponieren und stelle kleine Mengen her seit vielen Jahren, arbeite mit gekaufte Ä.Öle, Absolute, CO2 Extrakte und selbst gemachte Tinkturen aus meinen Garten.
    Dafür verwende ich 96% Ökoweizendestillat, und habe angenommen das ich über 20 Euro per Kilo an Steuern bezahle obwohl ich es nicht trinke oder für den zweck verkaufe, weil ich nicht vergälltes haben will, mein ziel ist es immer gewesen mit reine Naturstoffen zu arbeiten.
    Jetzt steht eine neue Alcoholbestellung bevor, und ich frage mich und Sie, was kann ich tun um dieses Viele Geld zu sparen da diese Steuer genaugenommen nicht betrifft!
    Vielen Dank!!!


    Gonzalo, Deutschland NRW
    02.Jul.2010 12:29:37


      Danke, wir bemühen uns! ;-)
      Doch, die Alkoholsteuer betrifft auch genau Sie. Diese Steuer ist fällig, sobald es sich um nicht-vergällten Ethanol handelt der theoretisch getrunken werden könnte. Vollkommen egal was Sie damit dann tatsächlich tun. Im Übrigen gebe ich Ihnen vollkommen recht dafür ausschließlich sauberen (nicht-vergällten) Alkohol zu verwenden, auch wenn er wegen der Steuer teurer ist. Wie Sie geschmacksneutralen Alkohol selbst herstellen können ist in unserem Buch "Schnapsbrennen als Hobby" sehr genau beschrieben, siehe www.schnapsbrennen.at.
      Anmerkung: die Herstellung von nahezu vollkommen geruchs- und geschmacksneutralen Alkohol ist doch ein wenig arbeitsaufwendig, daher stellt sich die Frage, ob sich der Aufwand im Verhältnis zum Preis überhaupt lohnt.

    Eintrag Nr. 355:

    Liebe Autoren,
    ich gratuliere Ihnwn sehr herzlich zu diesem gelungenen Buch bzw. zur Anleitung für die Herstellung und Verwendung der Öle.
    Meine Frage bezieht sich auf den Hinweis auf Seite 106, dass Salbei die Haare dunkel tönt.
    Ich hatte in meinem Juniurlaub sehr viel (dort wild wachsenden) Salbei zur Verfügung, aber leider keine dadurch dunkel getönten Haare (sind schon ein wenig grau)
    Ist es notwendig den Salbei zu destillieren um diese Wirkung zu erzielen oder funktioniert dies auch "nur" mit dem Auskochen des Krautes?
    Vielen Dank für eine Antwort.


    Christine Böhnel, Wien
    01.Jul.2010 00:21:43


      Danke, das freut uns!
      Stimmt, Sie müssen den Salbei dazu destillieren.

    Eintrag Nr. 354:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich stehe vor folgendem Problem bei der Lösung folgender Aufgabe: Bei der Extraktion von Zitronenschalen stehen drei Lösungsmittel zur Verfügung: Wasser, Ethanol und Salatöl. Mit welchem Lösungsmittel erhält man eine maximale Geruchsintensität und warum?
    Für Ihre Mühe bedanke ich mich im Voraus.
    Mit freundlichen Grüßen


    V. Kemmer, Bayern
    08.Jun.2010 19:38:48


      Wasser scheidet schon einmal aus, weil polares Lösemittel. Der Geruch stammt vom ätherischen Öl, dies ist jedoch apolar, löst sich daher nur in anderen Ölen oder organischen Lösemitteln wie n-Hexan. Trotz seiner (geringen) polaren Eigenschaften lösen sich ätherische Öle in 96%vol Ethanol vollständig auf. Zum Lösen eignen sich somit sowohl Salatöl als auch 96%'iger Alkohol.
      Die Salatöl-Variante wird wahrscheinlich besser erkennbar nach Zitrone duften, weil hier beim Riechen das Lösemittel nicht in der Nase sticht wie beim Ethanol. Ethanol verdunstet jedoch leichter, daher verteilt sich besser der Duft.
      Fazit: Auf der Haut wird das fette Öl besser duften, beim Öffnen der Flasche die Alkoholvariante. Probieren Sie es am besten selbst aus! Dazu die Zitronenschalen sehr fein raspeln, ca. 20 bis 30 g davon in 100 ml Salatöl bzw. Ethanol geben. Nach ein paar Tagen abfiltrieren und frische geraspelte Zitronenschalen zugeben. Vorgang dreimal oder öfter wiederholen.

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