Fachfragen zum Thema Ätherische Öle


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    Eintrag Nr. 370:

    Hallo!
    Ich habe in der Apotheke Weingeist gekauft (100 ml für 5,30 Euro)
    Ich habe allerdings nicht erwähnt dass ich diesen zum Verzehr für EierLikör verwenden möchte, da ich nicht wusste dass es da vergällten und unvergällten gibt! Es steht allerdings weder %-Zahl noch ob vergällt oder nicht!
    Also meine Frage: Woher weiß ich ob der Weingeist verzehrbar ist?


    Julies, Weingeist
    06.Feb.2011 12:27:19


      Aufgrund der Preises und weil jeglicher Gefahrenhinweis fehlt, würde ich davon ausgehen, dass es sich um unvergällten Alkohol handelt. Vergällter Alkohol nennt sich (Brenn-)spiritus, ist am Geruch deutlich erkennbar und wenn man einen Tropfen auf die Hand gibt, kurz verreibt und mit der Zunge antippt, ist der sehr sehr bittere Geschmack unverkennbar. Fazit: giftig! Wenn die Apotheke so etwas ohne entsprechende Gefahrenhinweise verkaufen würde, hätte das Personal sicher schon Probleme bekommen.
      Alkoholgehalt am besten nachmessen, z.B. mit Alkoholometer, siehe www.schnapsbrennen.at oder www.essigherstellung.at. In Österreich hat Weingeist normalerweise 96%vol, in Deutschland wird jedoch auch 1:1 verdünnter Weingeist angeboten.

    Eintrag Nr. 369:

    Hallo!
    Wir haben 1000 Stück Damascener Rosen gepflanzt und wollen unter anderem auch Rosenwasser und Rosenöl herstellen. Welche Destille wäre empfehlenswert - auch für größere Mengen?
    Und vor allem würde uns interessieren, wie man das Rosenwasser bzw. das Rosenöl haltbar machen kann?
    Danke!
    Franziska Skoff


    Franziska Skoff, Südsteiermark
    27.Jan.2011 20:24:49


      Wegen der geringen Ausbeute ist die Leonardo-Anlage am besten dafür geeignet, weil mit Kühlkuppel ausgestattet. In einer Kühlschlange bleibt eine geringe Menge Öl hängen und wenn die Ausbeute sehr gering ist wie bei Rosen, könnte es sein, dass dadurch gar kein Öl herauskommt.
      Ätherische Öle sind von sich aus zumindest einige Jahre haltbar, wenn dunkel gelagert und kühl, aber nicht Kühlschrank.
      Hydrolate, wenn selbst hergestellt, also unverdünnt, enthalten eine nicht zu vernachlässigende Menge ätherisches Öl, dadurch sind diese in der Regel auch haltbar. Haltbar machen, z.B. durch Zugabe von Alkohol ist im Buch "ätherische Öle selbst herstellen" beschrieben.

    Eintrag Nr. 368:

    Hallo
    Wir haben für ein Projekt bei einer Firma Nadelhölzer destillieren lassen. Es sind Fichten, Douglasien und Weisstannen. Das äth. Öl wurde per Wasserdampfdestillation gewonnen. Nun sind wir völlig schockiert. Das Öl stinkt dermassen es ist kaum auszuhalten. Auch das Hydrolat hat den selben Geruch. Das Nadelholz riecht man nur entfernt heraus. Ich versuche den Geruch mal zu beschreiben: Es ist ein beissender Geruch der mich fast etwas an verbrannt erinnert. Es erinnert auch an eine angezogene Handbremse bei der Autofahrt. Meine Freundin erinnerte der Geruch an Motorenöl und eine andere beteiligte Person meinte sogar es riecht nach Fäkalien. Der nette Mann von der Destillation fand den Geruch allerdings nicht sonderbar und meinte man müsse das Öl einfach noch etwas stehen lassen damit sich der Geruch verändere.
    Ich habe das Gefühl da ist etwas total schief gelaufen. Was könnte die Ursache für den üblen Geruch sein? Besten Dank wenn mir jemand helfen kann!!!!


    Ursinum, Schweiz
    13.Nov.2010 12:02:48


      Das ist ganz sicher nicht normal! Wir haben schon oft wohlriechende ätherische Öle aus Tannen, Fichten, Föhren, Latschen, Lärchen usw. mittels Wasserdampfdestillation gewonnen (mit der Anlage "Leonardo"). Nicht nur Nadeln und dünne Äste, auch zerkleinerte Tannenzapfen. Egal von welchem Nadelgehölz, das Öl roch immer sehr angenehm, so ähnlich wie ein Saunaaufguss. Kein Wunder, schließlich ist darin meistens Latschenöl enthalten.
      Vermutlich ist beim Destillieren etwas ordentlich angebrannt oder die Anlage wurde vor der Destillation nicht richtig gereinigt. Es ist zwar richtig, dass ätherische Öle vor der Anwendung erst reifen sollten. Allerdings verfeinert sich dann nur noch der bereits gebildete Duft, ein Gestank verschwindet dadurch nicht.
      Fazit: zukünftig mit Hilfe des Buches "ätherische Öle selbst herstellen" selber Destillieren. Wenn Sie die Tipps und Tricks aus dem Buch befolgen, bleiben Ihnen solche Enttäuschungen erspart. Auch uns ist schon öfters mal was angebrannt, das Ergebnis war nur noch zum Wegschütten...

    Eintrag Nr. 367:

    Hallo
    Seit einiger Zeit bin ich im Besitz Ihres Buches über die Ätherischen Öle und begeistert am ausprobieren, was man mit Düften so alles machen kann.
    Nun mag ich die Raumdüfte mit den Stäbchen, die in letzter Zeit so in Mode gekommen sind, besonders und würde sehr gerne selbst probieren so etwas zu mischen. Sehr erfolgreich war ich bis jetzt aber nicht damit. Eine Mischung der Öle mit Wasser (dest.) und Alkohol (96%) wird erstens immer trübe und zweitens wird es von den Holzstäbchen nicht gut aufgesogen. Auch Versuche mit Glycerin waren nicht erfolgreich.
    Auf englischen Homepages hab ich Anleitungen gefunden, die empfehlen "Dypropylenglycol Fragrance Grade" als Basis für solche Raumdüfte zu verwenden. Bisher hab ich aber nicht rausgefunden, wo man das hier kriegen könnte...
    Haben Sie sowas schon mal versucht bzw. wissen Sie, was eine gute Basis für so einen Raumduft wäre?
    Vielen Dank für die Hilfe.


    Sina, Schweiz
    06.Nov.2010 00:24:28


      Auch wir haben diesbezüglich schon einiges ausprobiert. Am besten hat noch 96%vol Ethanol funktioniert, in dem, ohne Wasserzugabe, das ätherische Öl aufgelöst wurde. Wie Sie bereits geschrieben haben, saugen die Stäbchen die Flüssigkeit nicht optimal auf, wenn zuviel Wasser enthalten ist. Leider verdunstet Ethanol mit 96%vol sehr rasch, die Stäbchen trocknen dadurch oft aus. Eine andere Möglichkeit wäre, nicht das ätherische Öl, sondern das Hydrolat (entsteht ebenfalls bei der Wasserdampfdestillation) in einer flachen Schale direkt offen stehen zu lassen, ohne Stäbchen, eventuell einen Streifen Löschpapier hineinhängen. Oder das Hydrolat in eine klassische Duftlampe (die mit dem Teelicht) geben. Wir wollten eine Möglichkeit finden, ohne das handelsübliche Lösemittel für Raumdüfte auszukommen.

      Wenn Sie nach "Dipropylene Glycol Fragrance Grade" googeln, finden Sie viele Anbieter davon, eventuell die letzten beiden Wörter weglassen. Wichtig: Nicht "Dypropylen" sondern "Dipropylene": das Präfix "Di-" bedeutet "zwei", es wird nicht mit "y" geschrieben. Im Englischen auf das letzte "e" nicht vergessen, die Wörter getrennt schreiben.
      Wenn Sie nach einem deutschsprachigen Anbieter suchen, nach "Dipropylenglycol" googeln.

    Eintrag Nr. 366:

    Hallo. Ich habe eine Frage bezüglich Salbeiöl selber Herstellen. hat schon jemand damit Erfahrung gesammelt? Ich habe grössere Mengen an salvia officinalis frisch aus den griechischen Bergen zur verfügung 5-50kg. Würde gerne wissen wie man eine Destille selber Herstellen kann oder ob mann da zu Richtigen Destilen greiffen muss....bin froh über jede Auskunft.

    schmid Jörg, Griechenland
    31.Okt.2010 18:03:35


      Ja, haben wir. Salbeiöl wird, neben anderen ätherischen Ölen, bei jedem Seminar mittels Wasserdampfdestillation hergestellt. Die Herstellung ist im Buch "ätherische Öle selbst herstellen" sehr ausführlich und für Laien leicht verständlich beschrieben. Dort finden Sie auch detaillierte Beschreibungen von Destillationsanlagen und viele Tipps für den Selbstbau.

    Eintrag Nr. 365:

    Hallo
    Ich müsste bitte für die Versuche für meine Facharbeit über die ätherischen Öle der Melisse folgendes wissen:
    1. Was für einen Siedepunkt hat das ätherische Öl der Melisse? (Destillation)
    2. Mein Lehrer will dass ich das Öl ducrh Exraktion herstelle. Für meine Versuche brauche ich nicht viel von dem Öl (vielleicht 5 ml). Die Extraktion soll mit Petrolether durchgeführt werden. Meine Frage ist nun: Wie viel von dem Petrolether benötige ich circa für die Extraktion?
    Vielen Dank schonmal im voraus!
    Gruß Kili


    kiliba, Bayern
    12.Okt.2010 21:40:37


      ad 1) Wie alle ätherischen Öle ist auch Melissenöl ein Gemisch aus einer Vielzahl flüchtiger Einzelkomponenten, die naturgemäß nicht alle den selben Siedepunkt haben. Das Gemisch hat einen Siedebereich der ca. bei 220°C liegt.
      ad 2) Wieso kommen Sie gerade auf Melisse? Der Ölgehalt ist sogar noch geringer als bei Rosen (ca. 0,01 bis 0,015%). Für den Versuch wäre es weitaus sinnvoller z.B. Lemongras oder eine andere Pflanze mit einer "normalen" Ausbeute (je nach Pflanze einige Prozent) zu verwenden. Außerdem wird Melissenöl normalerweise durch Wasserdampfdestillation gewonnen, nicht durch Extraktion. Gemäß der Ausbeute (sollen es bei der Extraktion etwas mehr sein, Annahme: 0,02%) und einer Dichte von ca. 0,9 g/ml sind für 5 ml also 20 bis 25 kg Kraut notwendig (frisch, optimal geerntet hinsichtlich Stadium, Tageszeit, Sonneneinstrahlung usw.). Um so eine große Menge zu extrahieren benötigen Sie grob geschätzt ca. 30 Liter Lösemittel (auf mehrere Extraktionsvorgänge aufgeteilt).

    Eintrag Nr. 364:

    kann man musk öl mit orangen öl mischen ?
    wenn ja verfärbt sich das ?
    weil das eine tierisches duft öl ist und das andere ein öl was destiliert wurde ???
    oder kalt geprest wurde
    kann mir das einer sagen bitte
    mfg


    musab, bayern
    12.Okt.2010 03:46:30


      Ja, ist möglich. Ein Parfum ist ein Gemisch aus ca. 100 bis 200 ätherischen Ölen. Dabei werden vorwiegend pflanzliche oder künstlich hergestellte Öle verwendet. Tierische Duftöle wurden früher ebenfalls oft eingesetzt, heutzutage jedoch aus Kosten- und Tierschutzgründen nur noch selten.
      Das Öl verfärbt sich nicht, die Farbe ist die Mischfarbe der Einzelkomponenten.

    Eintrag Nr. 363:

    Liebe Autoren :)
    ganz begeistert habe ich nun begonnen zitronenöl genau nach Ihrer anleitung herzustellen,und habe bisschen wasser hinzugegeben.
    anschließend habe ich einen teil zentrifugiert, und ein weiterer teil steht seit einigen tagen im reagenzglas.
    aber ich weiß nicht wo das öl sein soll. ich habe ganz unten einen gelblich-weißen feststoff,in der mitte das gelbliche wasser und ganz oben einen gelblich-weißen feststoff. wo sollte sich jetzt das öl befinden? normalerweiße müsste es ganz oben schwimmen...
    1. soll ich das ganze einfach noch ne weile stehen lassen, und warten bis sich das öl ganz oben absetzt?
    2. oder ist womöglich das öl in dem gelblich-weißen feststoff ganz oben mitdrin?
    3. oder ist die "probe"(im reagenzglas) ganz einfach zu wenig?
    4. wo sollte das öl denn sein?!
    vielen dank! :)


    Raphaela, Bayern
    04.Okt.2010 16:06:19


      Zitrusöle sind leichter als Wasser, schwimmen also obenauf. Der gelblich-weiße "Feststoff" ganz oben ist also ein Gemisch aus ätherischem Öl und kleinen Feststoffen.
      ad 1) ja, nach einiger Zeit sollte sich das Öl-Feststoff-Gemisch auch noch auftrennen
      ad 2) ja
      ad 3) das ist der Grund, warum die Auftrennung etwas länger dauert
      ad 4) oben

    Eintrag Nr. 362:

    "Leo & ich"...eine wunderschöne Lovestory!

    Hallo ihr Lieben,
    ich habe vor 2 Jahren euer Seminar besucht und seit damals ist keine Pflanze vor mir sicher ;-).
    Wir destillieren, bauen an, ernten, sammeln, destillieren...mal super Ergebnis, mal eine Erfahrung mehr.
    Danke ihr habt meine Welt dadurch bunter gemacht.
    Ich habe euer Buch, alle 37 Seiten Nachfragen, wikipedia und Freund google gefragt und keine passende Antwort gefunden, also muß ich euch beide fragen ;-):

    * was ist genau citronellol, geraniol,linalool... das ich kaufen kann,natürlich oder chemisch hergestellt - kann ich damit die Düfte meiner Produkte (Saunaöle, Duftöle..) verstärken...sind meine Produkte dann noch natürlich?
    * Ich möchte mit meinen Ölen - Saunaöle herstellen, eignen sich dafür nur die von euch im Buch angeführten Öle oder sind der Phantasie dabei keine Grenzen gesetzt?
    * saunaöle einer ganz bekannten Firma sind mit unvergälltem Alkohol und Trinkbranntwein gemischt. Ist das o.k. und in welchem Verhältnis sind die gemischt- glaubt ihr?
    * Mit was könnte ich meine Öle strecken, um so ein Duftöl für Duftlampen herzustellen.
    * Gibt es ein Institut in Kärnten, die meine Produkte testen würden.
    * und was heißt "organisch"???
    ihr seht was sich in 2 Jahren an Fragen so zusammensammeln kann
    Ein ganz duftiges Danke erstmal und herzliche Grüße Michaela


    Michaela Wurzer, Kärnten
    16.Sep.2010 19:22:06


      ad 1) Ein ätherisches Öl besteht aus einer Vielzahl verschiedener Substanzen. Die Hauptbestandteile sind naturgemäß bei jeder Pflanze unterschiedlich und oft nach der entsprechenden Pflanze benannt. Citronellol stammt u.a. aus Zitronenöl, Geraniol aus Geranienöl usw. In der Kosmetik- und Pharmaindustrie werden ätherische Öle durch fraktionierte Destillation im Allgemeinen in ihre wichtigsten Bestandteile "zerlegt", da für viele Anwendungen z.B. nur der Duft wichtig ist, jedoch nicht die Wirkung des gesamten Öles. Bei "normalen" Kosmetikprodukten ist eine nachweisbare Wirkung gar nicht erwünscht (auch aus gesetzlichen Gründen). Bei Naturkosmetikprodukten stammen diese Verbindungen tatsächlich aus natürlichen ätherischen Ölen, ansonsten ist es oft wesentlich kostengünstiger diese im Labor synthetisch herzustellen.
      ad 2) Ja, Sie können auch andere Öle verwenden. Probieren Sie neue Öle jedoch in einer geringen Dosierung aus, bevor Sie so viel zugeben wie bei denjenigen, die Sie schon gewohnt sind. Hydrolate eignen sich übrigens auch hervorragend zum Saunaaufguss. Auch hier zum Testen die Hydrolate vorerst verdünnt einsetzen.
      ad 3) Ja, das ist OK, bekommen Sie in der Apotheke als "Weingeist" (Ethanol 96%vol). Das Mischungsverhältnis kennen wir leider auch nicht, schätze jedoch 60 bis 80%.
      ad 4) Entweder die Duftlampe wie gewohnt mit Wasser befüllen und einige Tropfen reines ätherisches Öl zugeben oder in das Wasser eine ca. 80%'ige alkoholische Lösung geben. Wir verwenden auch für die Duftlampe in der Regel nur Hydrolate (meistens unverdünnt), die leeren Hydrolatflaschen waschen wir mit ca. 5 ml Weingeist aus und geben das zum Hydrolat in der Duftlampe. Meist entsteht in der Lampe dann eine weiße Trübung, weil der Ölgehalt des Auswasch-Alkohols doch relativ hoch ist.
      ad 5) Im Amt der Kärntner Landesregierung, Abt. 15 Umwelt (www.ktn.gv.at), sind solche Prüfanstalten sicher bekannt.
      ad 6) Bei Bio-Produkten gibt es den Unterschied zwischen "biologisch-dynamischer Landbau" und "organisch-biologischer Landbau", siehe http://www.uni-giessen.de/cms/kultur/universum/mensch-umwelt/bio-was-ist-das. Weiters ist die englische Übersetzung von "biologisch" "organic".

      danke,
      weiterhin Gutes Gelingen!

    Eintrag Nr. 361:

    Hallo =)
    Ich bin Schülerin und muss in meinem Chemie Leistungskurs ätherische Öle herstellen (Facharbeit=). Nun habe ich vor, mit einer Wasserdampfdestillation Ingweröl herzustellen.
    Also habe ich mir eine rießen Anlage selber gebaut (mit Liebig kühler, Heizpilz,...was man im Chemie Labor eben so findet ;-)
    Jetzt wollte ich den Versuch heute durchführen, und habe deswegen nocheinmal die "Anleitung" in eurem Buch "ätherische Öle selbst herstellen" durchgelesen, und jetzt komme ich mit einer (sehr wichtigen!) Angabe nicht klar.
    In dem Buch wird die Kleinanlage "Leonardo" beschrieben, und dann machen Sie eine wichtige Angabe:
    "Als Faustregel gilt: 1l Wasser je kg Pflanzenmaterial!"
    Bloß weiß ich nicht, ob Sie damit das Wasser, welches zum Sieden erhitzt werden soll meinen(also das erste Segment), oder ob man zu dem Pflanzenmaterial(im 2. Segment) das Wasser dazugeben soll.
    Vielen herzlichen Dank im vorraus! =)
    Raphaela


    Raphaela, Bayern
    07.Sep.2010 23:57:40


      Damit ist die Wassermenge gemeint, die in die Leonardoanlage in den unteren Teil eingefüllt wird. Danach wird der mittlere Teil aufgesetzt, das Pflanzenmaterial eingefüllt und nach Aufsetzen des Kühlers mit der Destillation begonnen. Es kommt kein Wasser mehr hinzu.
      Da ich Ihre Anlage nicht kenne, ist es möglich, dass dieses Verhältnis bei Ihnen nicht zutrifft. Wenn Sie den Ingwer z.B. in ein Rohr eingefüllt haben, unter dem sich ein Rundkolben mit Wasser befindet, könnten Sie genausogut einen externen Wasserdampferzeuger benutzen (siehe Buch).

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