Fachfragen zum Thema Ätherische Öle


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    Eintrag Nr. 406:

    Habe einen Fehler bei einer alten Fachfrage entdeckt. Ihre Antwort auf Fachfrage Nr. 210 (05.Okt.2006) passt nicht zur Frage. Wahrscheinlich wurde etwas verwechselt, jedenfalls stimmt die Antwort so nicht.

    helene Kücher, OÖ
    01.Aug.2012 21:11:06


      Vielen Dank für den Hinweis, habe Antwort korrigiert.

    Eintrag Nr. 405:

    Guten tag
    Es tut mir Leid, wenn ich Ihre kostbare Zeit mit in Anspruch nehme, aber ich habe noch einige Fragen bezüglich der nächsten Destilation. In dieser Saison erwarten wir 50-100 Tonnen Alantwurzeln(Inula helenium. Da es die Erste Destilation mit dieser Pflanze ist, habe ich noch einige Bedenken. Ich wäre froh um einige Ratschläge. Müssen wir die Wurzel frisch destiliern, oder müssen wir es zuest trocknen? Wie muss die Trocknung vorgenommen werden(Lagerung, Trockenanlage)? Auf welche Grösse muss ich die Wurzeln zerkleinern?
    Ich bin sehr dankbar um die wertvolle Hilfe von Ihnen. Ich danke Ihnen im Voraus für Ihre Bemühungen.
    Freundliche Grüsse
    Viktor Lasku


    Viktor Lasku, 8634 Hombrechtikon CH
    29.Jul.2012 18:45:24


      Wurzeln sollten vor der Destillation generell immer fermentiert werden (so ähnlich wie schwarzer Tee, schwarzer Pfeffer oder Tabak), sonst entsteht kaum ätherisches Öl. Dazu die Wurzeln zerkleinern (ca. 1 cm Stücke), trocknen lassen, mit Sprühflasche befeuchten, wieder trocknen lassen, wieder befeuchten, trocknen lassen usw. Je öfter, desto besser fermentiert. Es hilft auch, wenn Schnittgut z.B. in einen durchsichtigen Kunststoffsack gegeben und in die Sonne gelegt wird. Jedoch ist die Gefahr dann groß, dass Inhalt verschimmelt.
      Noch einfachere Methode, aber langwierig: zerkleinern und im Freien, unter Dach, offen liegen lassen. Durch Wetterschwankungen, kalt/warm, feucht/trocken fermentiert das Material ebenfalls im Lauf von einigen Jahren.

    Eintrag Nr. 404:

    Hallo
    ich habe folgende Frage!
    Meine Frau hat getrockneten Lavendel in Dopplekorn 3 Wochen eingelegt.
    Danach mit 5ml Lavendelöl verfeinert!
    Jetzt ist die Lösung aber sehr braun und eigentlich sollte es ein Raumduft werden!
    1. kann ich diese Lösung destillieren, um eine klare Lösung zu bekommen?
    2. Lösen sich auch die Duftsoffe und ätherischen Öle und gehen in den Brand?
    3. Gibt es eine andere Methode?
    Vielen Dank
    LG
    markus


    Markus, Bayern
    19.Jul.2012 19:58:44


      Die Tinktur sollte trotz der braunen Farbe nach Lavendel duften. Für Raumsprays eignet sich auch ein Gemisch aus Hydrolat und Alkohol oder nur ätherisches Öl mit Alkohol. Beides ist farblos.
      ad 1) ja
      ad 2) Das ätherische Öl, das ist beim Lavendel der Duft, ist in der Flüssigkeit bereits aufgelöst. Beim Destillieren verdampft das ätherische Öl dann auch, das ist richtig.
      ad 3) Um selektiv nur die Farbe alleine weg zu bekommen? Nein. Zumindest nicht einfach, mit "Haushaltsmethoden".

    Eintrag Nr. 403:

    Liebes Experten-Team, woran kann es liegen, daß meine Hydrolate immer (mal mehr, mal weniger) trüb werden? Auch nach längerem Stehen und nach dem Abziehen der ätherischen Ölschicht sind die Hydrolate opalisierend bis trüb. Bleibt ein Rest ätherischen Öls so fein dispergiert? Oder ist das auch einen Arbeitsfehler zurückzuführen? Schränkt das die Haltberkeit der Hydrolate ein? Ich destilliere mit einer portugiesischen Alquitara und mache eigentlich alles nach Vorschrift wie Ihr Buch es beschreibt (nicht zuviel Wasser, Pflanzen nur im Dampfraum, Küchenpapier aufs Sieb legen...). Filtrieren möchte ich eigentlich nicht so gern, ich fürchte, das gibt allemal Aromaverluste. Auf Salzzugabe zur Erhöhung der Ölausbeute möchte ich auch lieber verzichten, um mir das Hydrolat nicht zu verderben. Danke im voraus für Rat und Hilfe, Margit

    Schüßler, Margit, Hessen
    27.Jun.2012 16:17:02


      Ob trüb oder nicht hängt auch sehr stark vom verwendeten Pflanzenmaterial ab. Z.B. werden bei unseren Seminaren Hydrolate von Zimt oder Nelken meistens trüb, während z.B. Minz- oder Lorbeerhydrolate glasklar sind.
      Ja, das sind feinst verteilte Öltröpfchen (Emulsion), ist kein Arbeitsfehler. Je mehr ätherisches Öl im Hydrolat verteilt ist, desto haltbarer ist das Gemisch. Ich würde die Hydrolate auch nicht filtrieren. Schade um's Öl.

    Eintrag Nr. 402:

    Salve,
    zunächst einmal: ich freue mich, Eure Seite gefunden zu haben :-)
    Meine erste Frage ist: Warum gibt es eigentlich kein ätherisches Öl von Nachtkerzen?
    Ich suche nunmehr seit einem Jahr (seitdem beschäftige ich mich mit der Herstellung von Düften) immer wieder mal danach im Internet - bislang erfolglos. Selbst als synthetischer Riechstoff, bisher konnte ich nicht fündig werden. Das erstaunt mich sehr, ist doch der feine Duft von Nachtkerzen einer, den ich mir gut als Bestandteil eines Parfums vorstellen kann. Ganz davon abgesehen, was es schließlich sonst so alles an Riechstoffen gibt ...
    Ich habe mir angesichts der zahlreichen und jedes Jahr mehr werdenden Nachtkerzen in unserem Garten nun eine Distille zugelegt, um mir mein ätherisches Öl dann eben selbst herzustellen, und nun lese ich soeben (enttäuscht) hier auf dieser Seite, dass dieses sich aus den Blüten nicht herstellen lässt. Könnt Ihr mir sagen warum nicht? Und auch nicht durch Enfleurage oder Mazeration?
    Und zweitens wüsste ich gerne, ob sich wohl durch Destillation ein ätherisches Öl aus Feigenblättern herstellen lässt? Bislang habe ich nur Stemone als synthetischen Feigenduftstoff finden können, was mich ebenfalls überrascht, denn wenn ich auf Sardinien im Sommer an einem der zahlreichen Feigenbäume vorbeigehe, nehme ich ihren starken Duft wahr und denke, der müsste sich doch irgendwie gewinnen lassen ...
    Ich freue mich auf eure Antwort und danke schon jetzt!
    helmut


    helmut budroni, NRW (D)
    24.Jun.2012 02:53:45


      Danke, freut uns auch! ;-)
      Das fette Öl aus den Samen der Nachtkerze (kaltgepresst) ist sehr gesund und hat viel heilsame Wirkungen (--> googlen). Dass sich aus den Blüten dieser Pflanze auch ätherisches Öl gewinnen lässt, ist mir jedoch nicht bekannt. Ein Hinweis darauf ist auch, dass es davon kein ätherisches Öl zu kaufen gibt (wie Sie schon herausgefunden haben). Nicht alle Pflanzen die duften, enthalten auch ätherische Öle, wie z.B. Flieder. Bei Blüten kann schließlich auch der Blütenstaub die Ursache für den Duft sein.
      Trotzdem: einfach ausprobieren! Wenn, dann wird die Ausbeute entsprechend gering sein, daher durchaus auch mit Enfleurage versuchen. Wie sich ätherisches Öl mittels Wasserdampfdestillation mit Kleinanlagen gewinnen lässt, auch bei Pflanzen mit sehr geringen Ausbeuten, ist in unserem Buch "Ätherische Öle selbst herstellen" sehr ausführlich beschrieben, genauso wie die Enfleurage. Auch wenn der Duft nicht auf ätherische Öle zurückzuführen ist, gelingt es bei vielen Pflanzen trotzdem, diesen mittels Mazeration "einzufangen" (siehe ebenfalls Buch). Daher auch hier: ausprobieren! Feigenblätter detto.
      Anmerkung: wenn Sie noch keine Erfahrung mit der Herstellung von ätherischen Ölen haben, würde ich Ihnen raten zuerst mit Kräutern, Samen und Gewürzen zu beginnen, die vergleichsweise viel ätherisches Öl enthalten (siehe Buch...) und sich erst danach dann auf die schwierigen Fälle zu stürzen.

    Eintrag Nr. 401:

    Ich habe letzten Herbst an Ihrem Seminar teilgenommen.
    a) Ich suche im Moment nach einen guten Zerkleiner und finde das Gerät / den Hersteller der bei Ihnen im Seminar verwendet wurde leider nicht. Können sie mir verraten welchen Zerkleinerer sie in Klagenfurth verwenden?
    b) Es tauchen immer wieder Hinweise auf, dass es für harzende Kräuter / Hölzer etc. und zum Teil auch wenn es einen feinen Pulveranteil gibt, sinnvoll sei zusätzlich zu dem Gemüsesieb in der Leonardo auch noch ein tuch oder Papier auf das Gemüsesieb zu legen, damit kein Harz oder Pulver in die Wasservorlage fällt und dort anbrennt. Haben sie vielleicht eine Liste zur Hand (natürlich unverbindlich und auch niemals vollständig aber allemal mehr an Erfahrung als ich es jemals sammeln werde), bei welchen Kräutern ein Tuch / Papierilter sinnvoll ist?


    Mehlhart, Hessen
    14.Jun.2012 12:31:50


      ad 1) Wir verwenden "robot coupe R2". Wenn Sie nach "Tischkutter" oder "Kutter Fleisch" (auch Cutter geschrieben) googeln, finden Sie auch andere Hersteller.
      ad 2) Bisher (stark) angebrannt sind bei uns nur zerkleinerter Zimt und Kamillenblüten, obwohl im Kessel noch Wasser enthalten war. Bei zerkleinertem Rosmarin und Anissamen ist dies zwar auch einmal passiert, war jedoch Selbstverschulden, weil zu wenig Wasser im Kessel. Als Daumenregel: wenn das Material getrocknet und z.T. staubig ist, vor dem Einfüllen zur Sicherheit ein Blatt Küchenrolle auf den Aromakorb legen. Bei frischem Material ist dies nicht notwendig.

    Eintrag Nr. 400:

    Hallo

    Ich hab ihr Buch gelesen. Leider aber noch immer keinen Erfolg gehabt. Hab bisher immer Minze verwendet. Aber auch nach mehrmaligen brennen keinen einzigen Tropen Öl erhalten. Was mach ich Falsch? gibt es Kräuter mit denen auf jeden Fall ein Erfolg eintreten wird? Oder habe ich das Mischungsverhältnis von 1 zu 1 falsch genommen?


    Alex Nagele, Tirol
    28.Mai.2012 16:13:16


      Dafür kann es viele Ursachen geben, daher ist es schwierig ohne genaue Beschreibung der verwendeten Anlage und der Arbeitsweise die Ursache zu finden. Hier ein paar Tipps, die mir dazu einfallen:
      - bei Minzen gibt's viele Sorten, nicht alle enthalten auch soviel ätherisches Öl, dass es durch Wasserdampfdestillation abgetrennt werden kann. Z.B. ist es uns nicht gelungen aus der Kärntner Nudelminze (wird für die Kärntner Kasnudel verwendet) Öl zu gewinnen, genau so bei einer Katzenminze. Im Gegensatz dazu haben z.B. Pfefferminze, Krause Minze oder japanische Minze sehr gute Ölausbeuten.
      - Menge: bei weniger als ca. 3,5 Liter zerkleinertes Pflanzenmaterial ist die Menge ätherisches Öl im Allgemeinen zu klein zum Abziehen.
      - Trocknen: zwar eignet sich normalerweise auch getrocknetes Material (insbesondere bei Minzen) sehr gut zur Ölherstellung, wurde dieses jedoch falsch getrocknet (zu warm), ist so gut wie kein Öl mehr enthalten.
      - Zerkleinerungsgrad: ist das Pflanzenmaterial zu grob, entweicht nur sehr wenig Öl.
      - Destillationsanlage: Der Dampf sucht sich immer den Weg mit dem geringsten Widerstand. Oft wird in einen Schnapsbrennkessel ein Korb mit den Pflanzen eingehängt. Der Dampf strömt dann zwischen Korb und Kesselwand nach oben in den Helm, ohne dabei durch den Korb hindurch zu strömen, daher kein Öl. Selbst wenn der Korb auf dem Rand vom Kessel aufliegt, sodass er diesen abdichtet, entsteht so gut wie kein Öl, weil der Dampf auch in diesem Fall zuerst zwischen Korb und Wand nach oben strömt. Erst kurz unter dem Rand ist er gezwungen IN den Korb zu strömen, durch die letzten paar cm vom Pflanzenmaterial hindurch, die unteren Schichten bleiben unberührt. Daher ergibt sich auch hier eine geringe Ölausbeute.

      Hoffentlich war etwas was sie betrifft dabei, jedenfalls weiter versuchen!

      "Theorie ist, wenn man alles weiß und nichts funktioniert.
      Praxis ist, wenn alles funktioniert und keiner weiß warum."

    Eintrag Nr. 399:

    Guten Tag. Ihr Buch habe ich gelesen, und schon einiges erfolgreich destilliert. Was ist der Grund, dass einige äetherische - öle schwerer sind als Wasser? Es ist passiert, dass blaues Kamillenöl abgesunken ist. Warum?

    R. Weber, zentralschweiz
    30.Apr.2012 17:43:09


      Das hängt von den Inhaltsstoffen des jeweiligen ätherischen Öles ab, in Summe sind manche Öle schwerer als Wasser, wie z.B. bei Zimt oder Gewürznelken. Kamillenöl ist jedoch normalerweise leichter als Wasser, befindet sich als über dem Hydrolat.

    Eintrag Nr. 398:

    Ich hätte eine Frage zum herstellen von Ölen bzw. Hydorlaten mit dem Schnellkochtopf - wo bekomme ich die Teile (Glasrohr, Stopfen und Silikonschlauch) her. Bin schon längere Zeit am suchen, finde aber keine Geschäfte auch Apotheken in denen es das Zubehör gibt.
    Vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen.
    Danke


    Gina, OÖ
    13.Apr.2012 16:40:11


      Diese Teile bekommen Sie z.B. in Baumärkten, Aquaristikgeschäften oder im Laborbedarf bzw. googeln.

    Eintrag Nr. 397:

    Hallo,
    könnten Sie mir kurz erklären was die Vor-und Nachteile der Leonardo-Destille respektiv der Deluxe-Destille sind?
    Vielen Dank


    Tim, Luxemburg
    30.Jan.2012 20:55:20


      Leonardo:
      wegen der speziellen Kühlerkonstruktion ist diese Anlage optimal zur Herstellung von ätherischen Ölen, auch in geringsten Mengen / Ausbeuten, geeignet, wie z.B. Rosenöl oder Zitronenmelisseöl. Alkohol kann damit nicht sinnvoll destilliert werden. In die Leonardo Grande passt mehr Pflanzenmaterial als in die Deluxe 7,8.

      Deluxe 7,8:
      kann zur Herstellung ätherischer Öle UND zur Alkoholdestillation verwendet werden. Wegen der Kühlspirale bleibt bei der Öldestillation allerdings eine kleine Menge Öl im Kühler hängen. Ist daher nicht geeignet für Pflanzen mit (sehr) geringen Ausbeuten wie Rosen oder Zitronenmelisse.

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