Fachfragen zum Thema Ätherische Öle


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    Eintrag Nr. 410:

    Heute morgen habe ich 600g Koriandersamen destilliert mit der Leonardo. Das hat recht gut Oel gegeben, ca. 3ml, allerdings mit braunen Schlieren drin. Soll das so sein?
    Mit freundlichem Gruss
    Brigitte Wisselaar


    Brigitta Wisselaar, Basel-ch
    02.Jan.2013 14:53:18


      Dafür kann es zwei Ursachen geben: einerseits Feinstaub aus dem Pflanzenmaterial oder Inhaltsstoffe die beim vollständigen Abkühlen und nach längerem Stehenlassen ausflocken. Beides betrifft eigentlich nur die Optik. Oft setzt sich die Trübung nach einiger Zeit von selbst ab, auf der Grenzschicht Hydrolat zu Öl.

    Eintrag Nr. 409:

    Hallo!

    Ich interessiere mich ätherische öle herzustellen und zu verkaufen. Was benötige ich dazu (rechtlich)? Welche Destille (Kupfer oder Edelstahl)?
    Ich bedanke mich für Ihre geschätzte Antwort!
    Mfg
    Kurt


    Kurt, Graz
    29.Nov.2012 19:11:42


      Wenn Sie die Öle mit Angabe der entsprechenden Wirkung auf den Organismus verkaufen möchten, sollten Sie diese von einem professionellen Labor analysieren lassen. Kupfer oder Edelstahl ist diesbezüglich jedenfalls nicht relevant.

    Eintrag Nr. 408:

    Im Eintrag Nr. 405: schreiben Sie vom fermentieren der Alantwurzel. Meinen Sie im freien in einem Karton offen unter einem Dach liegen lassen? Ich habe jetzt schon sehr trockene zerkleinerte Wurzeln vom Alant - sie riechen besonders gut- kann ich diesen Fermentierprozess im Freien noch machen oder besser im Haus mit befeuchten? Wir haben einen starken und langen Winter.
    Kann man auch die Wurzeln von Mädesüß, Baldrian, Herzgespann,Eibisch und Beinwell destillieren? Diese dann auch fermentieren?
    Vielen Dank für Ihre Antwort
    Christine


    Christine Schwaighofer, Pongau Salzburg
    26.Nov.2012 09:46:59


      Beides ist möglich, aber im Haus und befeuchten geht schneller. Baldrianwurzel funktioniert, bei den anderen Pflanzen ist es auf jeden Fall sinnvoll dies auszuprobieren. Ja, Wurzeln immer fermentieren.

    Eintrag Nr. 407:

    Liebes Team
    Ich hätte bezüglich der Destillation von Ölen ein paar Fragen. Ich habe die Destille „Leonardo Classic“ und damit schon Lavendel destilliert, was nebenbei zu sehr ertragreichen Ausbeuten führte. Allerdings haben sich nun Fragen aufgeworfen.
    1) Der Dampfraum, besonders kurz vor dem Kondensationsraum, wurde extrem heiß (ca. 70-100°C). Dies führte dazu, dass Teilweise Rauch aus dem Kondensationsrohr kam. Ich wirkte mit kalten Tüchern entgegen, was auch zu einem entsprechenden Erfolg führte. Allerdings musste ich nun fortan weiterkühlen. Ich hätte mir das Destillieren weniger Stressig vorgestellt ;) Nun meine Frage. Was war falsch? Oder ist das normal. (Die Kühlung war immer Stoßweise aufgedreht, um Wasser zu sparen, allerdings wurde das Kühlwasser nie Lauwarm. Bzw. Der Herd wurde auch auf das minimalste (Wasser kochte noch) zurückgedreht.)
    2) Wie viel Droge soll in den Dampfraum? Darf ich ihn bis zum Rand anfüllen? Oder ist weniger mehr bzw. Hilft mehr, mehr? In Bezug auf die Ausbeuten.
    3) Soll man die Droge in Dampfraum etwas anpressen oder sehr locker lassen? (Ich glaube ja persönlich locker, weil der Dampf ja den geringsten Wiederstand wählt.)
    4) Ist es besser die Drogen zu trocknen oder soll man sie gleich verarbeiten?
    5) Wie lange soll man der Ätherische Öl "reifen" lassen bis eine weiter Verarbeitung Sinnvoll erscheint.
    6) Können sie Literatur empfehlen für Verarbeitungsmöglichkeiten von ätherischen Ölen, am besten mit Rezepten?
    7) Darf man ätherische Öle zum Kochen verwenden? Also macht es 1. Sinn (in Bezug auf Geschmack) 2. wenn man z.B. Lavendel, Pfefferminz, Thymian Öl etc. hat und man gibt in 100 ml Essig ein paar Tropfen hinein kann das in irgendeiner Weise der Gesundheit schaden? Bzw. könnte man z.B. das Lavendelhydrolat 1:1 mit Essig mischen und über einen Salat geben?
    8)Ich habe nach Weihnachten vor aus den ganzen Christbäumen Öl herzustellen. Würde das gehen? oder ist die Ausbeute anschließend so gering, dass es die Mühe nicht Wert wäre?
    9) Es wurde öfters erwähnt, dass das Hydrolat zum erneuten destillieren verwendet werden kann. Zwecks Ausbeute. Allerdings wird auch erwähnt, dass ein Ölabscheider keinen Sinn macht, weil das Hydrolat zurückgeführt wird und somit die Qualität mindert (Zersetzungen erfolgen). Ist es also nun Sinnvoll mit Hydrolat zu destillieren oder nicht?
    Ich hoffe, dass ich nicht zu viele Fragen gestellt habe. :)
    Achja und ein großes Lob an diese Seite und das Buch möchte ich auch noch aussprechen.
    Mfg
    Thomas


    Raab Thomas, Wien
    16.Okt.2012 10:54:29


      ad 1) Herdplatte maximal aufdrehen, Wasser sollte stark kochen (siehe Gebrauchsanweisung bzw. nebenstehendes Buch von uns "ätherische Öle selbst herstellen"). Das ist kein Rauch (dann wäre im Kessel alles angebrannt), sondern kleinste Dampfmengen, können Sie vernachlässigen. Besser das Rohr heiß lassen, um zu gewährleisten, dass Öle die im kalten Zustand dickflüssig sind, auch gut abrinnen.
      ad 2) Siehe Gebrauchsanweisung bzw. Buch: Anlage nach Möglichkeit immer vollständig befüllen, ergibt maximale Ausbeute.
      ad 3) Siehe Buch: Etwas anpressen bei Kräutern, sonst ist Schüttung doch zu locker. Nicht pressen z.B. bei zerkleinerten Orangenschalen, sonst könnte Anlage verstopfen. Dampf sollte noch durchströmen können. Hinweis: oft zeigt sich, dass nach der Destillation noch große Bereiche der Packung trocken geblieben sind. Das ist vollkommen in Ordnung! Dampf ist trocken. Nasse Bereiche deuten darauf hin, dass bis dorthin das kochende Wasser gelangt ist. In geringem Umfang zwar kein Problem, eigentlich sollte das Pflanzenmaterial aber nicht mitkochen.
      ad 4) Siehe Buch, ist abhängig von dem was Sie destillieren. Die meisten Pflanzen können auch getrocknet verarbeitet werden. Zwar ist Ausbeute ein wenig geringer, aber dafür passt im frischen Zustand weniger in die Anlage. Erfahrungsgemäß hebt sich beides schlussendlich mehr oder weniger auf, so dass bei voller Anlage die gleiche Menge Öl herauskommt.
      ad 5) Siehe Buch
      ad 6) Siehe Buch
      ad 7) Siehe Buch. Ja, eignen sich (in geringen Mengen) auch zum Kochen, ist auch sinnvoll. Essig & ätherisches Öl bzw. Hydrolat: ja, ist ebenfalls möglich.
      ad 8) Ein Versuch sicher wert, befürchte jedoch, dass Ausbeute sehr gering sein wird. Wichtig dabei: so gut zerkleinern, dass auch Nadeln zerkleinert werden. Sonst kann ätherisches Öl nicht entweichen, weil Nadeln mit Wachsschicht umgeben sind.
      ad 9) Siehe Buch. Aus qualitativer Sicht nicht sinnvoll, gewerblich wird dies jedoch z.B. bei Rosenöl gemacht, um die geringe Ausbeute zu steigern.
      Danke, freut uns sehr! Bitte die entsprechend beantworteten Fragen im Buch nachschlagen.

    Eintrag Nr. 406:

    Habe einen Fehler bei einer alten Fachfrage entdeckt. Ihre Antwort auf Fachfrage Nr. 210 (05.Okt.2006) passt nicht zur Frage. Wahrscheinlich wurde etwas verwechselt, jedenfalls stimmt die Antwort so nicht.

    helene Kücher, OÖ
    01.Aug.2012 21:11:06


      Vielen Dank für den Hinweis, habe Antwort korrigiert.

    Eintrag Nr. 405:

    Guten tag
    Es tut mir Leid, wenn ich Ihre kostbare Zeit mit in Anspruch nehme, aber ich habe noch einige Fragen bezüglich der nächsten Destilation. In dieser Saison erwarten wir 50-100 Tonnen Alantwurzeln(Inula helenium. Da es die Erste Destilation mit dieser Pflanze ist, habe ich noch einige Bedenken. Ich wäre froh um einige Ratschläge. Müssen wir die Wurzel frisch destiliern, oder müssen wir es zuest trocknen? Wie muss die Trocknung vorgenommen werden(Lagerung, Trockenanlage)? Auf welche Grösse muss ich die Wurzeln zerkleinern?
    Ich bin sehr dankbar um die wertvolle Hilfe von Ihnen. Ich danke Ihnen im Voraus für Ihre Bemühungen.
    Freundliche Grüsse
    Viktor Lasku


    Viktor Lasku, 8634 Hombrechtikon CH
    29.Jul.2012 18:45:24


      Wurzeln sollten vor der Destillation generell immer fermentiert werden (so ähnlich wie schwarzer Tee, schwarzer Pfeffer oder Tabak), sonst entsteht kaum ätherisches Öl. Dazu die Wurzeln zerkleinern (ca. 1 cm Stücke), trocknen lassen, mit Sprühflasche befeuchten, wieder trocknen lassen, wieder befeuchten, trocknen lassen usw. Je öfter, desto besser fermentiert. Es hilft auch, wenn Schnittgut z.B. in einen durchsichtigen Kunststoffsack gegeben und in die Sonne gelegt wird. Jedoch ist die Gefahr dann groß, dass Inhalt verschimmelt.
      Noch einfachere Methode, aber langwierig: zerkleinern und im Freien, unter Dach, offen liegen lassen. Durch Wetterschwankungen, kalt/warm, feucht/trocken fermentiert das Material ebenfalls im Lauf von einigen Jahren.

    Eintrag Nr. 404:

    Hallo
    ich habe folgende Frage!
    Meine Frau hat getrockneten Lavendel in Dopplekorn 3 Wochen eingelegt.
    Danach mit 5ml Lavendelöl verfeinert!
    Jetzt ist die Lösung aber sehr braun und eigentlich sollte es ein Raumduft werden!
    1. kann ich diese Lösung destillieren, um eine klare Lösung zu bekommen?
    2. Lösen sich auch die Duftsoffe und ätherischen Öle und gehen in den Brand?
    3. Gibt es eine andere Methode?
    Vielen Dank
    LG
    markus


    Markus, Bayern
    19.Jul.2012 19:58:44


      Die Tinktur sollte trotz der braunen Farbe nach Lavendel duften. Für Raumsprays eignet sich auch ein Gemisch aus Hydrolat und Alkohol oder nur ätherisches Öl mit Alkohol. Beides ist farblos.
      ad 1) ja
      ad 2) Das ätherische Öl, das ist beim Lavendel der Duft, ist in der Flüssigkeit bereits aufgelöst. Beim Destillieren verdampft das ätherische Öl dann auch, das ist richtig.
      ad 3) Um selektiv nur die Farbe alleine weg zu bekommen? Nein. Zumindest nicht einfach, mit "Haushaltsmethoden".

    Eintrag Nr. 403:

    Liebes Experten-Team, woran kann es liegen, daß meine Hydrolate immer (mal mehr, mal weniger) trüb werden? Auch nach längerem Stehen und nach dem Abziehen der ätherischen Ölschicht sind die Hydrolate opalisierend bis trüb. Bleibt ein Rest ätherischen Öls so fein dispergiert? Oder ist das auch einen Arbeitsfehler zurückzuführen? Schränkt das die Haltberkeit der Hydrolate ein? Ich destilliere mit einer portugiesischen Alquitara und mache eigentlich alles nach Vorschrift wie Ihr Buch es beschreibt (nicht zuviel Wasser, Pflanzen nur im Dampfraum, Küchenpapier aufs Sieb legen...). Filtrieren möchte ich eigentlich nicht so gern, ich fürchte, das gibt allemal Aromaverluste. Auf Salzzugabe zur Erhöhung der Ölausbeute möchte ich auch lieber verzichten, um mir das Hydrolat nicht zu verderben. Danke im voraus für Rat und Hilfe, Margit

    Schüßler, Margit, Hessen
    27.Jun.2012 16:17:02


      Ob trüb oder nicht hängt auch sehr stark vom verwendeten Pflanzenmaterial ab. Z.B. werden bei unseren Seminaren Hydrolate von Zimt oder Nelken meistens trüb, während z.B. Minz- oder Lorbeerhydrolate glasklar sind.
      Ja, das sind feinst verteilte Öltröpfchen (Emulsion), ist kein Arbeitsfehler. Je mehr ätherisches Öl im Hydrolat verteilt ist, desto haltbarer ist das Gemisch. Ich würde die Hydrolate auch nicht filtrieren. Schade um's Öl.

    Eintrag Nr. 402:

    Salve,
    zunächst einmal: ich freue mich, Eure Seite gefunden zu haben :-)
    Meine erste Frage ist: Warum gibt es eigentlich kein ätherisches Öl von Nachtkerzen?
    Ich suche nunmehr seit einem Jahr (seitdem beschäftige ich mich mit der Herstellung von Düften) immer wieder mal danach im Internet - bislang erfolglos. Selbst als synthetischer Riechstoff, bisher konnte ich nicht fündig werden. Das erstaunt mich sehr, ist doch der feine Duft von Nachtkerzen einer, den ich mir gut als Bestandteil eines Parfums vorstellen kann. Ganz davon abgesehen, was es schließlich sonst so alles an Riechstoffen gibt ...
    Ich habe mir angesichts der zahlreichen und jedes Jahr mehr werdenden Nachtkerzen in unserem Garten nun eine Distille zugelegt, um mir mein ätherisches Öl dann eben selbst herzustellen, und nun lese ich soeben (enttäuscht) hier auf dieser Seite, dass dieses sich aus den Blüten nicht herstellen lässt. Könnt Ihr mir sagen warum nicht? Und auch nicht durch Enfleurage oder Mazeration?
    Und zweitens wüsste ich gerne, ob sich wohl durch Destillation ein ätherisches Öl aus Feigenblättern herstellen lässt? Bislang habe ich nur Stemone als synthetischen Feigenduftstoff finden können, was mich ebenfalls überrascht, denn wenn ich auf Sardinien im Sommer an einem der zahlreichen Feigenbäume vorbeigehe, nehme ich ihren starken Duft wahr und denke, der müsste sich doch irgendwie gewinnen lassen ...
    Ich freue mich auf eure Antwort und danke schon jetzt!
    helmut


    helmut budroni, NRW (D)
    24.Jun.2012 02:53:45


      Danke, freut uns auch! ;-)
      Das fette Öl aus den Samen der Nachtkerze (kaltgepresst) ist sehr gesund und hat viel heilsame Wirkungen (--> googlen). Dass sich aus den Blüten dieser Pflanze auch ätherisches Öl gewinnen lässt, ist mir jedoch nicht bekannt. Ein Hinweis darauf ist auch, dass es davon kein ätherisches Öl zu kaufen gibt (wie Sie schon herausgefunden haben). Nicht alle Pflanzen die duften, enthalten auch ätherische Öle, wie z.B. Flieder. Bei Blüten kann schließlich auch der Blütenstaub die Ursache für den Duft sein.
      Trotzdem: einfach ausprobieren! Wenn, dann wird die Ausbeute entsprechend gering sein, daher durchaus auch mit Enfleurage versuchen. Wie sich ätherisches Öl mittels Wasserdampfdestillation mit Kleinanlagen gewinnen lässt, auch bei Pflanzen mit sehr geringen Ausbeuten, ist in unserem Buch "Ätherische Öle selbst herstellen" sehr ausführlich beschrieben, genauso wie die Enfleurage. Auch wenn der Duft nicht auf ätherische Öle zurückzuführen ist, gelingt es bei vielen Pflanzen trotzdem, diesen mittels Mazeration "einzufangen" (siehe ebenfalls Buch). Daher auch hier: ausprobieren! Feigenblätter detto.
      Anmerkung: wenn Sie noch keine Erfahrung mit der Herstellung von ätherischen Ölen haben, würde ich Ihnen raten zuerst mit Kräutern, Samen und Gewürzen zu beginnen, die vergleichsweise viel ätherisches Öl enthalten (siehe Buch...) und sich erst danach dann auf die schwierigen Fälle zu stürzen.

    Eintrag Nr. 401:

    Ich habe letzten Herbst an Ihrem Seminar teilgenommen.
    a) Ich suche im Moment nach einen guten Zerkleiner und finde das Gerät / den Hersteller der bei Ihnen im Seminar verwendet wurde leider nicht. Können sie mir verraten welchen Zerkleinerer sie in Klagenfurth verwenden?
    b) Es tauchen immer wieder Hinweise auf, dass es für harzende Kräuter / Hölzer etc. und zum Teil auch wenn es einen feinen Pulveranteil gibt, sinnvoll sei zusätzlich zu dem Gemüsesieb in der Leonardo auch noch ein tuch oder Papier auf das Gemüsesieb zu legen, damit kein Harz oder Pulver in die Wasservorlage fällt und dort anbrennt. Haben sie vielleicht eine Liste zur Hand (natürlich unverbindlich und auch niemals vollständig aber allemal mehr an Erfahrung als ich es jemals sammeln werde), bei welchen Kräutern ein Tuch / Papierilter sinnvoll ist?


    Mehlhart, Hessen
    14.Jun.2012 12:31:50


      ad 1) Wir verwenden "robot coupe R2". Wenn Sie nach "Tischkutter" oder "Kutter Fleisch" (auch Cutter geschrieben) googeln, finden Sie auch andere Hersteller.
      ad 2) Bisher (stark) angebrannt sind bei uns nur zerkleinerter Zimt und Kamillenblüten, obwohl im Kessel noch Wasser enthalten war. Bei zerkleinertem Rosmarin und Anissamen ist dies zwar auch einmal passiert, war jedoch Selbstverschulden, weil zu wenig Wasser im Kessel. Als Daumenregel: wenn das Material getrocknet und z.T. staubig ist, vor dem Einfüllen zur Sicherheit ein Blatt Küchenrolle auf den Aromakorb legen. Bei frischem Material ist dies nicht notwendig.

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